Heftiger Unfall auf der Brixentalstraße bei Kitzbühel in Tirol am Sonntag: Zwei Autos krachten frontal ineinander. Vier Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Während die Einsatzkräfte um die Versorgung der Opfer kämpften, sorgten zahlreiche Schaulustige für zusätzlichen Ärger.
Der schwere Verkehrsunfall hat am Sonntagnachmittag die Einsatzkräfte ordentlich gefordert. Gegen 15.20 Uhr prallten auf der Brixentalstraße, westlich des Lebenbergtunnels, aus bislang unbekannter Ursache zwei Autos frontal zusammen. Vier Menschen wurden dabei verletzt, teilweise schwer.
Zwei Verletzte im Schockraum behandelt
Laut Leitstelle Tirol musste eine verletzte Person mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus nach Kufstein geflogen werden. Eine weitere wurde mit der Rettung ins Spital nach St. Johann gebracht. Beide mussten im Schockraum behandelt werden. Eine dritte Person wurde mit mittelschweren Verletzungen ebenfalls per Heli nach Kufstein transportiert. Der genaue Verletzungsgrad des vierten Unfallopfers war vorerst noch unklar.
Großaufgebot an Helfern
Nach der Alarmierung rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Unfallstelle aus. Die Notarzthubschrauber Christophorus 4 und Heli 3 standen ebenso im Einsatz wie mehrere Rettungsfahrzeuge. Die Feuerwehr Kitzbühel war mit fünf Fahrzeugen und 24 Kräften vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die Fahrbahn von Trümmern und Unfallspuren zu reinigen. Auch die Polizei war mit zwei Streifen im Einsatz.
Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die B170 vollständig gesperrt werden. Erst gegen 17 Uhr konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Feuerwehr übt scharfe Kritik
Für besonders großen Unmut sorgten neben dem Unfall auch zahlreiche Schaulustige, die sich rund um die Einsatzstelle versammelt hatten. Die Feuerwehr Kitzbühel übte danach deutliche Kritik am Verhalten der Menschen vor Ort. Die Florianis mussten die Schaulustigen wiederholt ermahnen, um die Arbeit der Helfer nicht weiter zu behindern.
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