Zwei Schüler wurden Donnerstagnachmittag bei Verkehrsunfällen in Graz verletzt. Zunächst wurde ein 14-Jähriger von einer Straßenbahn erfasst. Am Weg zu diesem Unfall war dann ein Polizeiauto in einen Unfall verwickelt: Ein achtjähriger Bub lief plötzlich auf die Straße und kollidierte mit dem Streifenwagen.
Folgenschwer endete der Schultag am Donnerstag für einen 14- und einen Achtjährigen in Graz: Gegen 15 Uhr lief der 14-jährige Schüler in der Waagner-Biro-Straße über einen Zebrastreifen – trotz Rotlicht, offenbar wollte er noch eine Straßenbahn auf der gegenüberliegenden Seite erwischen. Dabei wurde der Jugendliche aber von einer anderen herannahenden Tram erfasst und einige Meter mitgeschleift. Der 14-Jährige hatte Glück im Unglück: Er kam mit leichten Verletzungen davon.
Bub lief plötzlich auf die Straße
Wenig später war gerade ein Streifenwagen der Polizei mit Blaulicht unterwegs zum Straßenbahnunfall, als unweit davon plötzlich ein achtjähriger Bub auf die Fahrbahn lief und vom Polizeiauto – gelenkt von einer 21-Jährigen – erfasst wurde. Der Schüler wurde auf den Gehsteig geschleudert und schwer verletzt. Laut Zeugenaussagen hatte er zuvor mit mehreren Personen vor einer roten Fußgängerampel gewartet und war plötzlich losgelaufen.
Alko-Tests mit den beteiligten Lenkern verliefen negativ, weitere Erhebungen zu den genauen Unfallhergängen laufen.
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