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„Wir müssen nicht alle gleich sein, um zusammenzugehören!“ Diese wahren Worte – mit klarer, heller Stimme vorgetragen – fassen den Geist des Kärntner Landesfeiertags perfekt zusammen.
Dieser Appell kam am 10. Oktober von den Kindern der mehrsprachigen Europaschule St. Michael ob Bleiburg im Kärntner Landhaushof und sie stellten auch eine These auf: „Vielleicht wird Heimat nicht kleiner, wenn wir sie teilen.“ Dieses Konzept der Einigkeit griff auch Landtagspräsident Andreas Scherwitzl auf: „An dieser Stelle ein klares Wort: Heimatliebe ist nicht Nationalismus.“ Er betont, dass beide Volksgruppen für Kärnten gestimmt haben.



„Lassen Sie uns Mut und Beherztheit mitnehmen“
Schon im Rahmen der Kranzniederlegung am Friedhof Annabichl hatte Landeshauptmann Daniel Fellner den Fokus aufs Gemeinsame gelegt. „Für ihre Heimat sind Kärntner, deutsch- und slowenischsprachige, gemeinsam gegen die SHS-Truppen in den Kampf gezogen.“
Die Abwehrkämpfer hätten „mutig und beherzt Widerstand geleistet“ und so die Kärntner Identität erstritten. „Lassen Sie uns Mut und Beherztheit mitnehmen und für unsere Zukunft einstehen“, so Fellner, der dann später bei der Feier am Landhaushof persönlicher wurde, sich an Gespräche mit seiner „Oma über den Abwehrkampf“ erinnerte, den sie sogar persönlich miterlebt hatte.










































Und mit Blick auf die unsichere Weltenlage warnt er: „Demokratie ist nicht vom Himmel gefallen, man muss dafür etwas tun.“ Der Landeshauptmann schloss zweisprachig: „Es lebe unser Heimatland Kärnten, Živela naša domovina Koroška!“
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