So, 23. September 2018

Gesund durch Herbst

31.10.2014 09:47

Cholesterin senken und entgiften mit Kürbis

Herbst ist Erntezeit von Rüben, Fenchel, Erbsen, Kraut – vor allem aber ist der Kürbis jetzt ein wichtiges und beliebtes Nahrungsmittel.

Das orangfarbene, meist rundliche Gemüse hat eine lange Geschichte. Denn der "Cucurbita", so sein wissenschaftlicher Name, wurde schon 10.000 Jahre vor Christus nachgewiesen. Kolumbus brachte den Kürbis dann nach Europa, wo er als dekorative Gartenfrucht – die je nach Sorte bis zu 300 Kilo schwer werden kann – bekannt wurde.

Die wesentlich kleineren Speisekürbisse haben jedoch sehr viel mehr zu bieten, als nur Aufputz zu sein: Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Vitamin A, B1 und B2. Außerdem wirkt das Fruchtfleisch entgiftend – und hat kaum Kalorien (100 Gramm ca. 25).

Wahre "Gesundheitsbomben" sind jedoch die Kerne – und das daraus gewonnene Öl. Dieses enthält unter anderem ß-Sitosterine, welche zu den sekundären Pflanzeninhaltsstoffen zählen. Diese treten im menschlichen Organismus mit ihrem tierischen "Verwandten", dem Cholesterin in Konkurrenz und verhindern, dass sich dieses vollständig im Körper ablagern kann.

Aber auch kulinarisch kann Kürbis, der eigentlich zu den Beerenfrüchten zählt und mit Zucchini, Gurken und Melonen verwandt ist, viel: Das aus den Kernen gewonnene Öl verleiht Salaten eine fein-herbe Note oder peppt einfache Eierspeisen gehörig auf.

Hier die beliebtesten Kürbis-Rezepte:

Kürbis-Suppe
1kg Kürbis schälen (Hokkaido muß nicht geschält werden!), Kerne entfernen, Kürbisfleisch in Würfel schneiden. Olivenöl erhitzen und eine kleingehackte Zwiebel andünsten. Das Fruchtfleisch dazugeben und mit Wasser aufgießen. Einen mehligen Erdäpfel dazu reiben. Mit Gemüsesuppe, Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzen. Die fertige Suppe wird mit einem Löffel Sauerrahm, frischen Schnittlauch und Petersilie angerichtet – und mit gerösteten Kürbiskernen bestreut.

Kürbis-Strudel
Fülle: 1 Kürbis, Salz, Butter, Mehl, gehackte Petersilie und Dille. Zwiebel, Paprikapulver und Sauerrahm.

Zubereitung: Kürbis schälen, halbieren, Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden, einsalzen und eine Stunde stehen lassen. Butter zerlassen, Mehl anschwitzen, Zwiebel darin kurz anlaufen lassen. Dann Kürbis mit Kräutern Paprika und Rahm vermischen – im Saft sanft weich dünsten. Die Fülle auf Strudelblätter streichen – im Rohr bei 200 Grad ungefähr 30 Minuten backen.

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