Brisantes Detail zur Wiener Schrebergarten-Bluttat: Das 91-jährige Original „Frau Grete“ könnte noch leben. Denn ihr Killer war eigentlich schon abgeschoben, kam aber über die offenen Grenzen zurück! Und auch der zweite slowakische Frauenmörder im Weingarten in Niederösterreich war illegal im Land.
Wie die „Krone“ recherchierte, wurde der 52-jährige Verdächtige im Schrebergarten-Mord Ende August wegen eines aufrechten Aufenthaltsverbotes abgeschoben. Der arbeitslose Slowake reiste aber sofort wieder ebenso unbehelligt wie bequem per Zug nach Wien zurück – „Mordhelfer“ offene Grenzen!
Die Bundeshauptstadt hatte er als Ziel auch deshalb gewählt, weil diese mit den Sozialeinrichtungen Anlaufstelle Nummer eins im Land ist. Wenige Tage nach seiner illegalen Rückkehr kam es dann zu der entsetzlichen Gewaltexplosion in der beschaulichen Anlage in Wien-Floridsdorf – als der schon für eine weitere Bluttat etwa 15 Jahre hinter Gittern gesessene Verdächtige in das Kleingartenhäuschen des Wiener Originals „Frau Grete“ eindrang.
Gefühlskalt: Pure Lust am Töten und Nervenkitzel
Die 91-Jährige hatte gegen den bulligen Schwerverbrecher keine Chance. Die Pensionistin wurde vergewaltigt und erschlagen. Das Motiv? Pure Lust am Töten und Nervenkitzel! Auf die Spur war man dem Verdächtigen durch „Kommissar DNA“ bzw. seinen am Tatort hinterlassenen genetischen Fingerabdruck nach Abgleich in der Datenbank gekommen.

Vor dem Haftrichter sagte der ausgelieferte Slowake nur gefühlskalt: „Ich weiß nicht, warum ich das getan habe.“ Aufgrund der möglichen großen Rückfallgefahr als tickende Zeitbombe hat die Staatsanwaltschaft Wien ein psychologisches Gutachten beantragt. Wenn die Gefährdungsprognose als ungünstig bewertet wird, muss der mutmaßliche Doppelmörder wohl zusätzlich zu einer bis zu lebenslangen Haftstrafe auch mit einer Einweisung in eine forensische Einrichtung rechnen.
Auch Weingarten-Mörder war illegal im Land
Auch im Fall der zweiten grausamen Bluttat in einem Weingarten war der ebenfalls slowakische mutmaßliche Frauenmörder illegal im Land. In dem Keller, wo sich der 59-jährige Verdächtige verschanzt hatte, laufen indes noch immer die Untersuchungen.
Unter anderem wurden Chemikalien zum Bombenbasteln sichergestellt. Dem mit einem Sprengsatz bei einem ersten Zugriffsversuch verletzten Cobra-Beamten geht es indes den Umständen entsprechend gut. Er hat unter anderem mehrfache Brüche am rechten Fuß erlitten.
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