"Bub nie erwähnt"
Downsyndrom-Baby: Paar streitet Elternschaft ab
Dem australischen Sender ABC sagte der Mann, das Krankenhaus habe den Buben nie erwähnt. Die Leihmutter in Thailand berichtete dagegen, der Vater habe das Mädchen im Krankenhaus besucht, den Buben, aber keines Blickes gewürdigt. Gammy erholt sich unterdessen on einer Lungenentzündung im Krankenhaus.
Der Fall des kleinen Buben hatte nicht nur in Thailand und Australien helle Empörung ausgelöst. Neben dem Downsyndrom leidet Gammy an einer Herzkrankheit und braucht dringend Operationen, die Leihmutter Pattaramon Chanbua nicht bezahlen kann.
Welle der Hilfsbereitschaft für kleinen Buben
Die Hilfsorganisation "Hands Across the Water" startete eine Hilfsaktion, die bereits mehr als 140.000 Euro einsammeln konnte. "Wir wollen Baby Gammy in ein privates Krankenhaus bringen, wo es besser betreut werden kann", sagte Initiator Peter Baines. Danach wolle er "einen längerfristigen Plan machen, denn die Spenden sind deutlich höher, als was wir zunächst erwartet hatten".
Australischer Minister: "Leihmutter ist eine absolute Heldin"
Der australische Einwanderungsminister Scott Morrison lobte die Leihmutter als "absolute Heldin". Die 21-Jährige und ihr Sohn hätten eine "schreckliche, einfach nur fürchterliche und herzzerreißende" Behandlung erfahren, sagte Morrison am Montag dem Radiosender 2GB. Zwar gebe es "viele Australier, die unbedingt Eltern werden wollen, aber das rechtfertigt nicht, was wir hier erlebt haben".
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