15.07.2014 14:16 |

Mega-Party

So ausgelassen feierten die Weltmeister in Berlin

Eine überdimensionale Bühne, musikalische Live-Acts, Tanzeinlagen und Hunderttausende Fans - für die deutschen Weltmeister-Kicker stampfte die Stadt Berlin am Dienstag ein an Gigantomanie grenzendes Fest aus dem Boden. Auf der berüchtigten Fanmeile wurden Lahm, Müller und Co. frenetisch gefeiert, nachdem sie zuvor im Schritttempo auf einem offenen Lastwagen durch die Innenstadt getuckert und ebenfalls bejubelt worden waren.

Kurz nach 10 Uhr landete der "Siegerflieger" mit den deutschen Stars an Bord. Danach ging es mit einem offenen Truck durch die Stadt zur Fanmeile am Brandenburger Tor, wo sich die Spieler ins Gästebuch der Stadt Berlin eintrugen.

Helene Fischer live und bauchfrei
Ehe die DFB-Stars - allen voran Trainer Joachim Löw - unter Jubelchören auf die große Bühne gebeten wurden, brachte ihnen Sänger Andreas Bourani noch das Ständchen "Auf uns" dar. Schlager-Shootingstar Helene Fischer trällerte ihr "Atemlos" gleich zweimal, während ihr enggeschnittenes DFB-Nationaltrikot bei einer Jubelgeste - sicher rein zufällig - grenzwertig weit nach oben rutschte und ihren fesch anzusehenden Bauch freilegte. DJ Ötzis Hit "Ein Stern" wurde leicht abgewandelt gespielt: "Ein Stern, der Jogis Namen trägt."

"Wir sind alle Weltmeister"
"Ohne euch wären wir nicht hier. Wir sind alle Weltmeister", jauchzte der Besungene unter lautem Jubel und "Jogi Löw"-Sprechchören. "Es war natürlich ein langer Weg zum Titel und am Ende auch ein wahnsinnig schwerer", sagte Löw und betonte: "Aber wir sind wahnsinnig glücklich, jetzt hier zu sein bei den Fans."

Auf der Bühne wurden die Spieler einzeln mit ihren Namen aufgerufen, manche von ihnen richteten einige Worte an das Publikum und heizten mit Gesangs- und ausgelassenen Tanzeinlagen die Stimmung noch mehr an. Unzählige Selbstporträts wurden geschossen, der WM-Pokal wurde immer wieder in die Höhe gereckt.

Straßen verstopft
Der Weg zur Fanmeile hatte sich davor äußerst zäh gestaltet. Die Straßen waren von Fans gesäumt, der Mannschafts-Truck kam bestenfalls im Schritttempo voran. Für die etwa drei Kilometer lange Strecke benötigte der Tross fast zwei Stunden.

Mit Verspätung abgeflogen
Am Montagabend (MESZ) war das Weltmeister-Team mit fast zweistündiger Verspätung aus Rio de Janeiro abgeflogen. Wegen eines Kratzers am "Fanhansa Siegerflieger" konnte die Mannschaft um Bundestrainer Löw nicht wie ursprünglich geplant um 21 Uhr Brasilien verlassen.

Der Flugkapitän informierte über das Bordmikrofon darüber, dass beim Beladen der Boeing 747-800 der letzte Gepäckwagen den Flieger touchiert und einen Kratzer im Lack hinterlassen hatte. Aus Sicherheitsgründen musste dieser Schaden von Technikexperten überprüft werden. Kurz vor 23 Uhr startete dann der Sonderflug LH 2014.

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