Gleich zweimal binnen weniger Tage sind Touristen im Salzkammergut am Weg zum Salzbergwerk in Altaussee (Bezirk Liezen) von ihrem Navi fehlgeleitet worden. Das Problem: Sie fuhren auf einem Forstweg, der noch nicht vom Schnee befreit wurde.
Statt über den Pötschenpass wurden die Urlauber aus Taiwan und Spanien am Dienstag und am Freitag in Bad Goisern (Bezirk Gmunden) auf die scheinbar kürzere Verbindung über die für den Verkehr gesperrte Leisling-Forststraße geleitet. Nach einigen Kilometern bergwärts blieben die Fahrzeuge allerdings im Schnee stecken.
Verkehrszeichen ignoriert
In beiden Fällen musste die Feuerwehr ausrücken, um die Mietautos zu lokalisieren und zu bergen. Wie die Polizei berichtet, haben die Touristen die aufgestellten Verkehrszeichen entweder ignoriert oder nicht richtig erkannt. Bemühungen, die Sperre der Forststraße in allen Navis zu verankern, seien bisher ohne Erfolg geblieben, hieß es aus der Polizeiinspektion Bad Goisern.
Weil die Salzwelten in Hallstatt wegen des Baus der neuen Seilbahn noch bis Sommer 2026 geschlossen sind, weichen Urlauber derzeit häufig auf den Salinen-Standort in Altaussee aus.
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