Kärntner Speed-Fahrerin steht nach MRT vor Rückkehr auf Schnee. Die Saison ist wohl vorbei – nächstes Jahr verliert sie zudem ihr Fixticket in der Abfahrt.
Die Nachwehen vom Trainingssturz für die Weltcup-Abfahrt in Tarvis im Jänner sind bei Carmen Spielberger immer noch da. Nach einem MRT am Dienstag ist für die 23-Jährige klar: Die Rückkehr in den Weltcup ist heuer nicht mehr realistisch. Dieses Wochenende finden ja die Speed-Bewerbe in Soldeu (Andorra) statt, eine Woche darauf geht es nach Val di Fassa (It).
„Werde mir keinen Stress machen!“
„Ich habe einen Monat kein Schneetraining gehabt. Die Freigabe von den Ärzten hätte ich zwar, aber ich werden in den nächsten ein, zwei Wochen erstmal wieder frei skifahren gehen“, sagt Spielberger, die bestätigt: „Der Weltcup wird sich nicht mehr ausgehen, auch im Europacup ist nur noch das Finale – also werde ich mir diese Saison keinen Stress mehr machen.“
„Geht in die richtige Richtung“
Die Bewegungsfreiheit kommt nach ihrem Sturz auf die Hüfte langsam wieder zurück. Im Training hat sich die 23-Jährige zuletzt am Rad und in der Kraftkammer wieder an die Normalbelastung herangetastet. „Es ist noch nicht vollständig abgeheilt, aber auch die MRT-Bilder schauen ganz gut aus – es geht alles in die richtige Richtung“, erzählt Spielberger, die heuer ja einen Fixplatz in der Abfahrt hatte.
ÖSV hofft auf Regeländerung
Das wird es nächstes Jahr dann wohl schwieriger machen, wieder im Weltcup Fuß zu fassen – denn da muss die Kärntnerin in die Qualifikation. Der ÖSV hofft aber noch auf eine Regeländerung der FIS, wonach verletzte Athleten ihre FIS-Punkte – und im Idealfall auch ihr Fixticket für die Anzahl der verpassten Rennen – behalten könnten.
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