Der US-amerikanische Schauspieler Eric Dane ist tot. Er starb mit 53 Jahren an der Nervenkrankheit ALS. Dane wurde vor allem in seiner Rolle als Dr. Mark Sloan in der US-Kultserie „Grey‘s Anatomy“ bekannt.
Er spielte auch in Serien wie „Euphoria“ und „Brilliant Minds“. Vor zehn Monaten machte er seine schwere Erkrankung öffentlich.
Im Oktober wurde er am Flughafen in Washington im Rollstuhl gesichtet. ALS führt unter anderem zu eingeschränkter Mobilität, Sprachstörungen und Störungen der Atemfunktion.
Letzte Tage im Kreise seiner Familie verbracht
Jetzt teilte sein Management mit, dass er den Kampf gegen Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) weniger als ein Jahr später verloren hat.
In einer Mitteilung heißt es: „Er verbrachte seine letzten Tage umgeben von engen Freunden, seiner hingebungsvollen Ehefrau und seinen beiden wunderschönen Töchtern, Billie und Georgia, die das Zentrum seiner Welt waren.“
Die Familie bittet jetzt um Privatsphäre. „Während seines Weges mit ALS wurde Eric zu einem leidenschaftlichen Fürsprecher für Aufklärung und Forschung, entschlossen, für andere, die denselben Kampf führen, etwas zu bewirken. Er wird zutiefst vermisst und für immer liebevoll in Erinnerung behalten werden. Eric liebte seine Fans und ist für die Welle der Liebe und Unterstützung, die er erhalten hat, auf ewig dankbar.“
Familie hielt nach Schock-Diagnose zusammen
Als Dane im Frühjahr 2025 die ALS-Diagnose bekanntgab, sagte er dem US-Magazin „People“: „Ich bin dankbar, dass meine liebevolle Familie an meiner Seite ist, wenn wir dieses nächste Kapitel meistern.“ 2004 hatte er die Schauspielerin Rebecca Gayheart geheiratet, die gemeinsamen Töchter wurden 2010 und 2011 geboren. Nach 14 Jahren Ehe reichte Gayheart die Scheidung ein, zog den Antrag aber später wieder zurück.
Sie seien kein Paar mehr, aber sie würden als Familie zusammenhalten und gemeinsam gegen die Krankheit kämpfen, schrieb Gayheart im Dezember 2025 in einem Beitrag in der New Yorker Zeitschrift „The Cut“. Darin berichtete sie auch, dass Dane inzwischen rund um die Uhr betreut werden müsse.
Im Juni zuvor sprach Dane in einem Interview in der ABC-Sendung „Good Morning America“ über die zunehmenden Beschwerden. Er könne seinen rechten Arm schon nicht mehr bewegen, aber er wolle nicht aufgeben, sagte der Schauspieler. „Ich glaube nicht, dass dies das Ende meiner Geschichte ist.“

Memoiren angekündigt
Wenige Monate später machte sich Dane in Washington für die Verlängerung eines Gesetzes stark, das Gelder für Forschung und Menschen mit ALS einen besseren Zugang zu Pflege und Behandlung ermöglicht.
Im Oktober trat Dane noch einmal vor die Fernsehkamera für eine Gastrolle in der Drama-Serie „Brilliant Minds“. Er spielte einen an ALS erkrankten Feuerwehrmann, der seine Diagnose vor seiner Familie geheim hält. Im Dezember kündigte er an, seine Memoiren mit dem Titel „Book of Days: A Memoir in Moments“ schreiben zu wollen.
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