Hunderte Einsatzkräfte

Platzverbot, Demos: Das gilt zum Akademikerball

Wien
20.02.2026 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wie in den Vorjahren ist zum Wiener Akademikerball am Freitag mit Verkehrsbehinderungen und Protestmärschen zu rechnen. Hunderte Polizisten stehen im Einsatz und sollen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Auch dieses Jahr gilt ein umfassendes Platzverbot rund um den Heldenplatz.

Der Ball muss auch heuer ohne FPÖ-Obmann Herbert Kickl auskommen. Erwartet werden – wie schon in den Jahren davor – unter anderem Nationalratspräsident Walter Rosenkranz und Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp. Weitere deutschnationale Burschenschafter sowie prominente Vertreter der internationalen Rechten werden erwartet.

Erste Sperren ab 16 Uhr
Zur Hauptverkehrszeit ab etwa 16 Uhr ist rund um die Innenstadt mit temporären Straßensperren und Umleitungen zu rechnen. Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, den Bereich großräumig zu umfahren. Auch im öffentlichen Verkehr kommt es am Nachmittag zu Einschränkungen. Aktuelle Informationen zu Sperren und Umleitungen der Öffis bietet die WienMobil-App. Rund um den Heldenplatz wird aus Sicherheitsgründen ein Platzverbot verhängt. Dieses tritt um 17 Uhr in Kraft.

Das Platzverbot am Heldenplatz gilt ab 17 Uhr.
Das Platzverbot am Heldenplatz gilt ab 17 Uhr.(Bild: Krone KREATIV)
Hunderte Polizisten werden am Freitag beim Wiener Akademikerball im Einsatz sein. Rund um die ...
Hunderte Polizisten werden am Freitag beim Wiener Akademikerball im Einsatz sein. Rund um die Veranstaltung sind temporäre Straßensperren und Verkehrsbehinderungen zu erwarten.(Bild: APA/TOBIAS STEINMAURER)

Zwei Demos ziehen durch Innenstadt
Zwei Demonstrationen sowie Standkundgebungen sind ebenfalls ab dem späten Nachmittag geplant. Wie in den Vorjahren rief die Plattform „Offensive gegen Rechts“ zu einem Protest auf. Unter dem Motto „Auf die Straße gegen Burschis & Faschos“ startet der Zug um 17 Uhr vor der Universität Wien und zieht durch die Innenstadt. Laut Polizei führt die Route vom Universitätsring über den Schottenring zur Wipplingerstraße, anschließend weiter zum Hohen Markt, über die Rotenturmstraße bis zum Stephansplatz. Für die Demonstration werden rund 1000 Teilnehmer erwartet.

In etwas kleinerem Rahmen mit rund 200 Teilnehmern startet der Protestmarsch „Budenbummel“ um 17.45 Uhr. Er konzentriert sich zu Beginn auf den Bezirk Wien-Neubau und zieht bis in die Josefstadt, bevor er am Schmerlingplatz in der City endet. Der Name ist Programm: Der Zug steuert mehrere „Buden“ von Burschenschaftern an.

Kontrollen in der Hofburg 
Hunderte Polizeikräfte werden unter Unterstützung aus den Bundesländern im Einsatz sein und die Sicherheit von Demonstrierenden sowie Ballbesuchern gewährleisten, teilte Polizeisprecher Markus Dittrich in einer Aussendung mit. Die Wiener Polizei informiert auf ihrem X-Account laufend über aktuelle Entwicklungen und mögliche weitere Straßensperren. Besucher des Balls müssen damit rechnen, dass Kleidung und Taschen vom Sicherheitspersonal kontrolliert werden.

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