Hornstein und Kukmirn setzen auf Luftmessungen wegen Asbest. Es bestehe jedoch dennoch keine Gefahr für Menschen.
Derzeit gebe es keine Verdachtsmomente auf eine Asbestbelastung in der Gemeinde, betont Hornsteins Bürgermeister Christoph Wolf. Dennoch wolle man sicherstellen, dass keine Gefahr für die Menschen bestehe. Deswegen werden an mehreren Stellen ab sofort im Rahmen der „Vorsorgeabklärung Luftqualität“ des Landes umfassende Luftmessungen durchgeführt.
„Vorsorgliche Initiative“
„Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Mit den Messungen schaffen wir Klarheit für Eltern, Kinder, Vereine und alle Bürger. Die Untersuchungen beruhen ausschließlich auf einer vorsorglichen Initiative“, so Wolf. Hintergrund sind die – wie berichtet – von Greenpeace öffentlich gemachten Asbestbelastungen in bestimmten Gesteinsmaterialien.
Überprüft werden in Hornstein etwa Spielplätze, die Außenflächen von Kindergarten und Volksschule, Erholungs- und Freizeitflächen sowie weitere öffentliche Bereiche. Sobald die Ergebnisse vorliegen, soll die Bevölkerung umfassend informiert werden.
15 Gemeinden wollen Luftmessungen
Auch Kukmirn lässt in allen vier Ortsteilen die Luftqualität messen und will ebenfalls ab Vorliegen der Daten die Bürger umgehend informieren. Der seit Jahren eingesetzte Streusplitt kommt von einer externen Firma. Das Material soll zertifiziert sein und von den betroffenen Steinbrüchen stammen. Der Splitt wurde zudem von einem Geologen begutachtet. Insgesamt 15 Gemeinden haben landesweit um Luftmessungen angesucht.
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