Immer wieder landen ähnliche Schicksale im Tierheim „Garten Eden“ in Klagenfurt. Wer ein Tier haben will, sollte sich aber vorab informieren und nicht nur aufs Aussehen achten.
Traumatisiert, schlecht behandelt oder gesundheitlich angeschlagen – leider sehen Tierheimmitarbeiter immer wieder die gleichen Tiere auf ihrer Türschwelle. „Es landen häufig ähnliche Rassen bei uns. Viele schaffen sich Tiere nach der Optik an, kommen aber nicht mit dem Charakter zurecht“, weiß Tierpflegerin Christina. Sie führt uns durch den „Garten Eden“ in Klagenfurt, wo sie schon ihre Lehre gemacht hat. Gerade bei den Hunden erkenne man ein Muster – groß, falsch oder gar nicht erzogen und vor allem missverstanden.


„Qualzuchten werden abgegeben“
Häufig sind es auch Qualzuchten, die beim „Garten Eden“ abgegeben werden. Dabei wird im Grunde in Kauf genommen, dass die Tiere Atemprobleme, Rückenschmerzen, chronische Entzündungen oder Zahnfehlstellungen haben, nur damit sie ein bestimmtes Schönheitsideal erfüllen. Bekannt ist das vor allem bei Hunden wie Möpsen oder Bulldoggen. Aber auch Katzen leiden unter den Zuchtkriterien.
Immer häufiger tauchen etwa „Scottish Fold“-Katzen mit extremen Faltohren auf. „Die Tiere leiden extrem unter diesen Züchtungen“, erzählt Denise. Auch sie ist Tierpflegerin im „Garten Eden“. Wenn hohe Tierarztrechnungen ins Haus flattern, werden die Katzen oftmals ausgesetzt oder landen im Tierheim. Gesetzlich verboten sind diese Zuchtpraktiken nicht, beim Kauf sollte aber dringend darauf geachtet werden.
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