In Kehle geschnitten

Jetzt kämpft Anwalt für Gerechtigkeit von „Buba“

Wien
12.02.2026 08:10

Das Schicksal von Husky „Buba“, der von seinem Besitzer auf grausamste Art und Weise gequält wurde, hat zahlreiche Tierliebhaber schockiert und bewegt. Einer von ihnen ist Rechtsanwalt Sascha Flatz – der jetzt höchstpersönlich für die Gerechtigkeit von „Buba“ kämpft.

Der zweieinhalbjährige Huskyrüde „Buba“ war am vergangenen Donnerstag von den Tierschützern der Hunde-Such-Hilfe Österreich aus den Fängen seines Peinigers in Wien-Favoriten befreit worden. Nachbarn hatten zuvor Alarm geschlagen, weil sie das offensichtlich gepeinigte Tier vor Schmerzen jaulen hörten.

„Hund in Kehle geschnitten“
Tatsächlich hatte der etwa 30 Jahre alte Hundehalter dem Tier schier Unfassbares angetan – wie sich erst später in der Tierklinik herausstellte: „Laut den Helfern muss dem Hund in die Kehle geschnitten worden sein, da eine Rasierklinge in seiner Speiseröhre gefunden wurde. Die Beine des Hundes wurden ebenfalls aufgeschnitten“, erzählt Flatz gegenüber krone.at.

Als „Erklärung“ für die Grausamkeiten gab der Beschuldigte an, dass das Tier in der Wohnung Wände und Türen angeknabbert hätte. Nachdem der Hund 14 Stunden in der Wohnung eingesperrt war …

Zitat Icon

Tiere verdienen unseren Schutz, der Mann muss eine gerechte Strafe bekommen.

Rechtsanwalt Mag. Sascha Flatz

Bis zu zwei Jahre Haft drohen
Der Mann muss sich nun wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten. Ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft. Dass er diese auch antreten muss – dafür will Flatz jetzt sorgen. „Die Hunde-Such-Hilfe hat mich um Unterstützung in dem Fall gebeten und das mache ich als Tierliebhaber gerne kostenlos“, so der Anwalt, der sich dem Verfahren, im Namen des Vereins als Privatbeteiligtenvertreter angeschlossen hat.

Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.

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