Bereits vor einigen Wochen war durchgesickert, dass der Firefox-Hersteller Mozilla offenbar darüber nachdenkt, beim Öffnen neuer Tabs im Browser künftig Werbung anzuzeigen. Die Anzeigen sollten auf der Startseite neuer Tabs angezeigt werden, über die der Browser die meistbesuchten Websites anbietet. Wie "The Next Web" berichtet, hat man diesen Plan angesichts großer Empörung unter den Nutzern allerdings wieder verworfen.
Auf die Befürchtung der Nutzer, ihr Browser werde künftig mit Werbung zugepflastert, hat Nightingale nun reagiert. "Das wird nicht passieren. So sind wir bei Mozilla nicht", schreibt er in einem Blogeintrag.
Trotzdem weitere Experimente geplant
Im nächsten Satz gibt er dann aber zu, man werde trotzdem weiter experimentieren. In Testversionen von Firefox werde man weiterhin nach Möglichkeiten suchen, die "Neuer Tab"-Seite nützlicher zu machen. Gesponserte Kacheln inmitten jener Kacheln, über die man zu den am häufigsten verwendeten Websites kommt, seien weiterhin denkbar, wenn sie dem Nutzer dienlich seien.
Wie genau Mozilla Werbung in Firefox einblenden könnte, bleibt also offen. Dass man der Idee gegenüber aufgeschlossen ist, kommt aus Nightingales Blogeintrag aber deutlich heraus. Werbung direkt im Browser könnte die Kassen des Browserherstellers füllen und zu mehr Geld für seine Weiterentwicklung führen. Manche Konkurrenzbrowser, beispielsweise Opera, setzen seit Jahren erfolgreich auf Einnahmen durch den Verkauf von Werbefläche im Browser.
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