„Reverse the Red“-Tag

Wiener Zoos feiern Artenschutz-Erfolge

Wien
06.02.2026 19:00

Das Haus des Meeres und der Schönbrunner Zoo verstehen sich auch als Artenschutz-Reservate – und feiern so den „Reverse the Red“-Tag und damit Tiere, die derzeit nicht mehr auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen. Kleine Erfolge im Kampf gegen das Artensterben können auch die Wiener Zoos vorweisen.

„Haus des Meeres“-Chef Jeff Schreiner will nichts beschönigen: Die Welt befinde sich mitten im sechsten Massenaussterben der Erdgeschichte. Umso schöner sei es jedoch, wenn einmal das Gegenteil gelingt: dass Tiere von der Roten Liste der gefährdeten Arten verschwinden, weil sich Bestände erholt haben. Das wird international am „Reverse the Red“-Tag am Samstag gefeiert. Das Haus des Meeres und der Schönbrunner Zoo feiern mit.

Grund zum Feiern für „Puppi“ und die Orang-Utans
Von der Roten Liste gestrichen wurde letztes Jahr etwa die Grüne Meeresschildkröte, von der das Haus des Meeres mit „Puppi“ ein Exemplar hegt und pflegt. Mehr als 3000 Tier- und Pflanzenarten stehen weiterhin auf der Liste, erinnert Schreiner. Gerade in der Hinsicht fungieren Zoos auch als Artenschützer, die gefährdete Arten – im Haus des Meeres etwa auch Bürstenschwanz-Rattenkängurus und die Bayrische Kurzohrmaus – erhalten.

Im Schönbrunner Zoo wiederum gibt es bei den Orang-Utans Feierstimmung. Auf Borneo hat sich aktuell wieder eine natürliche Population von 870 Tieren gebildet – ein erster Umkehrschub nach Jahren des Rückgangs. Schönbrunn beteiligt sich an diesem und anderen Ansiedlungsprojekten. In Österreich selbst wirken Maßnahmen noch unmittelbar: Zuletzt wurden etwa 40 in Schönbrunn geschlüpfte Habichtskäuze im Wienerwald und beim Dürrenstein ausgewildert.

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