Putzige Mini-Kängurus

Haus des Meeres jubelt über seltenen Nachwuchs

Tierecke
07.01.2026 10:42

Spitze Schnauze, glänzende Knopfaugen und ein Fell zum Verlieben: So knuffig startet das Haus des Meeres ins neue Jahr! In der Australienanlage im 9. Stock hüpft seit Kurzem ein ganz besonderer Neuzugang herum – ein junges Bürstenschwanz-Rattenkänguru.

Besucher bleiben stehen, das Pflegerteam strahlt: Dieses Baby ist eine echte Sensation! Gemeinsam mit Mama und Papa erkundet das kleine Weibchen vorsichtig sein Revier. Noch ein bisserl schüchtern, dafür umso süßer, versteckt es sich tagsüber gern im Dickicht der Anlage.

Doch wer Geduld hat, wird belohnt – vor allem am Abend, wenn die flinken Hüpfer richtig munter werden. Dann kann es sogar passieren, dass die Bürstenschwanz-Rattenkängurus zwischen den Besuchern umherflitzen!

(Bild: Haus des Meeres)

Wichtiger Erfolg für den Artenschutz 
Die Freude über den Nachwuchs ist im Haus des Meeres besonders groß – und das aus gutem Grund. „Unsere Bürstenschwanz-Rattenkängurus sind stark vom Aussterben bedroht und Teil eines internationalen Zuchtprojekts. Umso mehr freut uns die gelungene Nachzucht“, erklärt Zoodirektor Jeff Schreiner. Jeder gesunde Nachwuchs ist ein kleiner Sieg im Kampf gegen das Verschwinden dieser seltenen Art.

Kaum größer als ein Reiskorn 
Kaum zu glauben, aber wahr: Geboren wurde das Jungtier bereits vor rund drei Monaten – gesehen hat man es erst mit dem Jahreswechsel. Denn bei Beuteltieren läuft alles ein wenig anders. Direkt nach der Geburt war das Mini-Känguru gerade einmal rund einen Zentimeter groß und wog federleichte 0,3 Gramm.

Besonders putzig!
Besonders putzig!(Bild: Haus des Meeres)

Schutz und Wachstum fand es gut behütet im Beutel der Mutter, fest angedockt an einer Zitze. Anfangs stand ausschließlich Muttermilch auf dem Speiseplan. Inzwischen hat die junge Kängurudame aber schon ganz klare kulinarische Vorlieben: Am liebsten werden Pilze und Wurzelgemüse aus der Futterschüssel stibitzt – typisch für diese besondere Känguruart.

Gut genährt wächst der Nachwuchs nun rasant heran und wird bald kaum noch von den Elterntieren zu unterscheiden sein. Wer das süße Jungtier live sehen will, sollte sich den Abend vormerken. „Dann sind die Bürstenschwanz-Rattenkängurus am aktivsten“, verraten die Tierpfleger. Ein Besuch lohnt sich – denn so viel Herzigkeit gibt’s nicht alle Tage!

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