2024 holte sie bei den Olympischen Jugendspielen Bronze,. Sie war die erste Wienerin in der Geschichte des Skispringens, die Weltcup-Punkte holte. Nun fährt Meghann Wadsak als erste Vertreterin der „Wiener Stadtadler“ zu den Olympischen Spielen und plauderte davor noch mit der „Krone“.
„Bei der Einkleidung habe ich es dann so richtig realisiert. Jetzt bekomme ich die Sachen, die ich dann bei Olympia anziehen darf“, lächelt Meghann Wadsak. Die als erster Mensch aus Wien überhaupt bei einem Olympischen Skisprung-Bewerb antreten wird.
Erfahren hat die 18-jährige Schülerin des Skigymnasiums in Stams während des Unterrichts von ihrer Nominierung: „Ich habe einen Anruf bekommen und wusste gar nicht so recht, was ich sagen soll – außer Danke.“ Nach dem ersten Jubel rief Meghann ihre Eltern an.
Die Familie ist nämlich der Auslöser für ihre Skisprung-Begeisterung: „Ich war immer mit an den Schanzen dabei, seit ich denken kann. Mein Papa und mein Onkel sind gesprungen – und meine drei älteren Brüder.“ Und genau denen wollte sie anfangs auch nacheifern. Bis sie sie schließlich alle überflügelte.
Anfang Jänner gab’s mit Rang 25 in Ljubno (Slo) das bisher beste Weltcup-Ergebnis. Heute geht’s mit den anderen Athletinnen ins olympische Dorf. „Ich bin natürlich aufgeregt, aber nicht nervös“, hat sie ja die Erfahrung der Olympischen Jugendspiele 2024 in Südkorea. Damals holte sie im Mixed-Team Bronze.
„Spaß haben und Atmosphäre aufsaugen“
Bei den Bewerben in Predazzo will Meghann vor allem eines: „Spaß haben, diese besondere Atmosphäre aufsaugen und im Wettkampf meine besten Sprünge zeigen.“ Zwischendurch bleibt vielleicht auch Zeit für das eine oder andere Brett- oder Kartenspiel oder um ein Buch zur Hand zu nehmen.
In die Skisprung-Geschichtsbücher ist Wadsak bereits gesprungen. Weitere Einträge werden folgen. Nach Olympia warten dann wieder die Schulbücher. Die Matura steht an. Die Gedanken daran „hebe ich mir aber für nach den Spielen auf“.
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