Immer mehr Störungen

Pendler verlieren die Geduld: S-Bahn-Chaos in Wien

Tägliche Ausfälle und Verspätungen bei der Wiener S-Bahn sorgen für Ärger bei den Fahrgästen. Doch die ÖBB beruhigen. Diese Maßnahmen sollen das Öffi-Chaos jetzt beenden

Die Schnellbahn in Wien ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs. Doch wegen der täglichen Störungen spitzt sich die Lage seit mehreren Wochen zu. Nahezu täglich kommt es zu Ausfällen und teils erheblichen Verspätungen, die den Alltag Zigtausender Pendler mittlerweile massiv beeinträchtigen. Wer auf die Öffis angewiesen ist, muss derzeit nicht nur mehr Zeit einplanen, sondern auch starke Nerven mitbringen.

An die 700 Züge rollen täglich über die S-Bahn-Stammtrecke. Mit rund 250.000 Fahrgästen pro ...
An die 700 Züge rollen täglich über die S-Bahn-Stammtrecke. Mit rund 250.000 Fahrgästen pro Werktag ist sie die meistbefahrene Nahverkehrsstrecke in Österreich.(Bild: ÖBB/ Wolfgang Werner)

Besonders problematisch sind die zuletzt deutlich verlängerten Intervalle. Züge fahren seltener, Anschlüsse werden verpasst, Bahnsteige sind überfüllt. Für viele Fahrgäste bedeutet das längere Wartezeiten und ein unzuverlässiges Verkehrsangebot – gerade zu den Hauptverkehrszeiten. Doch was sind die Gründe? Von den ÖBB heißt es dazu: „Leider kam es in den vergangenen Wochen unter anderem aufgrund der extremen Wetterverhältnisse und deren anhaltenden Folgen in der Ostregion vermehrt zu Zugverspätungen und -ausfällen.“

Ein Höhepunkt der Probleme ereignete sich vor rund zwei Wochen: Vier S-Bahnen mussten evakuiert werden, nachdem sie aufgrund technischer Störungen zum Stillstand gekommen waren. Hunderte Passagiere waren betroffen, einige saßen über längere Zeit in den Zügen fest. Die Vorfälle sorgten nicht nur für erhebliche Verzögerungen, sondern auch für Verunsicherung bei den Fahrgästen.

So soll der Betrieb wieder stabilisiert werden
Zusätzliche IC-Doppelstockzüge sollen im Nahverkehr der Ostregion auf der Linie des CJX 5/REX 51 eingesetzt werden. Mit einer deutlich höheren Sitzplatzkapazität. Bis Oktober werden monatlich im Durchschnitt zwei neue Cityjets in der Ostregion in Betrieb genommen, wodurch sich die Situation schrittweise von Monat zu Monat verbessern wird. Ab Sommer kommen außerdem über 40 neue Cityjet-Doppelstockzüge von Stadler in die Ostregion.

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