Nach den Schummel-Vorwürfen gegen Red Bull und Mercedes könnte es nun eine Regeländerung in der Formel 1 geben. Diese würde jedoch erst 2027 in Kraft treten, denn jetzt sei es für die Hersteller längst zu spät.
Gerüchten zufolge könnten sich Red Bull und Mercedes eines Motorentricks in den neuen Vorschriften bedienen. Konkret geht es um das für 2026 festgelegte maximale Verdichtungsverhältnis von 16:1. Die FIA misst diesen Wert jedoch statisch bei Umgebungstemperatur.
Mercedes und Red Bull sollen einen Weg gefunden haben, durch thermische Ausdehnung bestimmter Bauteile im heißen Rennbetrieb effektiv wieder Werte von bis zu 18:1 zu erreichen. Was wiederum zu mehr Leistung führen würde, von 15 PS und bis zu drei Zehntelsekunden pro Runde ist die Rede. Die Konkurrenz ist stinksauer.
Einigung zwischen FIA und Herstellern
Wie unter anderem das Fachportal „The Race“ berichtet, hat sich die FIA gemeinsam mit den Motorenherstellern der Formel 1 am Donnerstag grundsätzlich darauf geeinigt, die Regeln anzupassen. Heißt: Das Verdichtungsverhältnis soll nun doch bei Betriebstemperatur gemessen werden. Vor dem Formel-1-Saisonstart am 8. März in Australien will die FIA den Motoren-Streit lösen.
Neue Ära
Mit Beginn der Saison 2026 werden die Autos kleiner, leichter und vor allem umweltfreundlicher. Das Herzstück der Revolution ist die Antriebseinheit, durch die sich die Motorsport-Königsklasse als technologische Speerspitze und Vorreiterin in Sachen Klimaschutz positionieren will. Das soll durch „CO2-neutrale“ Kraftstoffe und deutlich mehr Batterie-Power im Hybrid erreicht werden. Zudem wird eine aktive Aerodynamik eingeführt.
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