Das SchokoladeFest 2026 ist von 23. bis 25. Jänner zurück in der Wiener Marx Halle und setzt auf Vielfalt, Erlebnis und ordentlich Zuckerschock. Doch wer mit der Erwartung kommt, sich durch das Angebot zu naschen, wird schnell gebremst – denn Eintritt, Schokolade und Extras kosten, und gerade für Familien wird der Schoko-Ausflug rasch zu einem teuren Vergnügen.
Mehr als 70 Aussteller drängen sich auf 12.000 Quadratmetern – und ja, das sieht man, hört man und riecht man auch. Es duftet nach warmer Schokolade, Zucker und Karamell, überall wird verkostet und ausführlich erklärt. Klassische Pralinen stehen hier direkt neben Schoko-CDs, Schoko-Kebab und anderen Kreationen, bei denen man kurz überlegen muss, ob es den Zuckerschock am Ende wert ist.
Haken bei Ticketpreis
Der Haken ist jedoch, dass es trotz Ticketpreis so gut wie keine kostenlosen Kostproben gibt. Wer erwartet, sich durch das Angebot zu naschen, wird rasch enttäuscht. Der Eintritt bedeutet nicht, dass man Schokolade gratis bekommt – vielmehr ist er nur die Eintrittskarte in eine zusätzliche Konsumwelt.
Ungewöhnliche Kreationen
Sympathisch: Die Vielfalt. Man kann sich treiben lassen, entdeckt ständig Neues und landet auch bei Dingen, die man eigentlich niemals essen wollte.
Teilweise weiß man nur leider gar nicht, wo man anfangen soll – Orientierung ist eher Glückssache.
Der Weg von der Kakaobohne bis zur Praline
Erfreulich ist der Fokus auf echtes Schokoladenhandwerk. Auch auf der Bühne geht es um mehr als nur Show: neue Rezepte, moderne Patisserie und alteingesessene Wiener Schokoladentradition.
Liebevoll gemacht, schnell überfüllt
Das SchokoladeFest wird besonders für Familien beworben. Von Workshops, Bastelstationen, Kinderprogrammen – die Idee ist gut und grundsätzlich auch liebevoll umgesetzt. Aber: Je voller es wird, desto schwieriger wird es, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Viele Angebote für Kinder sind jedoch ebenfalls nicht gratis.
Lautes, buntes Schoko-Spektakel
Das SchokoladeFest 2026 ist kein ruhiger Genussmarkt, sondern ein lautes, buntes Schoko-Spektakel. Wer sich darauf einlässt, bekommt Abwechslung, Kuriositäten und eine große Menge an Zucker. Wer gezielt degustieren oder entspannt durchflanieren will, braucht Geduld und viel Geld.
38 Euro für vierköpfige Familie
Geöffnet ist das SchokoladeFest noch am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt liegt bei 13 Euro für Erwachsene, 8 Euro für Kinder, 11 Euro für Studenten und Senioren, ein Familienticket (2 + 2) kostet 38 Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.
Öffnungszeiten:
Freitag: 12 – 18 Uhr
Samstag: 10 – 18 Uhr
Sonntag: 10 – 17 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 13 Euro
Kinder (6 – 18 Jahre): 8 Euro
Studenten & Senioren: 11 Euro
Familienticket (2 + 2): 38 Euro
Kinder unter 6 Jahren: gratis
Teurer Familienspaß
Der Eintritt ist zwar kein Schnäppchen und wirkt gemessen an Größe und Ausstellerzahl auf den ersten Blick vertretbar – für das tatsächliche Angebot ist er jedoch hoch angesetzt. Denn wer erwartet, mit dem Ticket auch Schokolade verkosten zu können, wird enttäuscht.
Viele Highlights kosten zusätzlich. Speisen wie der beliebte Schoko-Kebab müssen extra bezahlt werden, generell liegen die Essenspreise meist zwischen 10 und 20 Euro pro Portion. Gerade für Familien summieren sich Eintritt, Essen und Extras rasch – und machen den Besuch zu einem teuren Spaß.
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