Bitterer Rückschlag für Arnaud Boisset! Ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Wengen wurde der Schweizer aus dem Kader gestrichen. „Boisset hat die Chancen, die er in Nordamerika und in Gröden erhalten hat, nicht genutzt“, begründete Cheftrainer Tom Stauffer die Entscheidung.
2024 war Boisset im Super-G von Saalbach noch als Dritter aufs Weltcup-Stockerl gerast, wurde im Jahr darauf jedoch von zahlreichen Verletzungen gebremst. Nach Stürzen in Beaver Creek, Kitzbühel und Crans Montana hatte der 27-Jährige die Saison vorzeitig beendet und kehrte erst im Olympia-Winter zurück.
Seither blieb Boisset jedoch ohne Weltcup-Punkt, vor den Lauberhornrennen reagierte Stauffer deshalb nun. „Er muss sich nun über den Europacup für einen Platz im Weltcup aufdrängen. Er hat die Chance, dass er mit einem Top-3-Platz in der Europacup-Gesamtwertung einen Fixplatz für den nächsten Weltcup-Winter holt“, hält der Cheftrainer die Tür für eine Rückkehr in den Weltcup-Kader zwar offen, bei Boisset ist der Frust dennoch groß.
„In jeder anderen Nation ...“
„Es ist ganz klar, dass ich enttäuscht bin. In jeder anderen Nation hätte ich auch jetzt einen Platz im Weltcup, aber in der Schweiz wird mir in dieser Situation die enorme Breite in unserer Mannschaft zum Verhängnis“, so der Speed-Spezialist.
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