Dass die Spieler von Borussia Dortmund beim Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen am Dienstag mit Pfiffen von den eigenen Fans in die Halbzeit-Pause verabschiedet wurden, fand Marcel Sabitzer unangebracht. „Ich weiß nicht, ob das hilfreich ist“, meinte der ÖFB-Legionär nach dem 3:0-Erfolg.
Zwar hatte Nico Schlotterbeck die Hausherren bereits in der elften Minute jubeln lassen, ansonsten tat sich der BVB in der ersten Halbzeit jedoch schwer, wirkte über weite Strecken ideenlos.
Das Publikum kommentierte die Vorstellung zur Pause mit Pfiffen gegen die eigenen Spieler. Die Botschaft: Da muss mehr kommen in Hälfte zwei. Tatsächlich wirkte die Truppe von Niko Kovac in der zweiten Halbzeit befreiter, Sabitzer (83.) und Serhou Guirassy (83.) machten alles klar.
„Schön fühlt es sich nicht an“
Bei Sky wurde der Torschütze zum 2:0 nach der Partie schließlich auch zu den Pfiffen der Fans befragt. „Klar war es nicht unser bestes Spiel. Es steht aber 1:0 zur Halbzeit, da weiß ich nicht, ob das hilfreich ist“, konnte Sabitzer den Frust zwar verstehen, hielt die Reaktion jedoch für unangebracht. Auch Keeper Gregor Kobel meinte nach Schlusspfiff: „Wenn du als Spieler auf dem Platz stehst, ist es nie schön, wenn Pfiffe kommen. Wenn du in Führung bist, noch weniger. Aber am Ende dürfen die Fans machen, was sie wollen. Ich bin jetzt nicht der, der ihnen den Mund verbietet. Schön fühlt es sich nicht an.“
Immerhin: Am Ende wurden Sabitzer und Co. dann doch noch gefeiert. Aus gutem Grund: Mit dem Sieg sind die Dortmunder nun bereits sechs Spiele ungeschlagen.
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