Jubel in Saalbach

Doppelsieg beim Heimweltcup auf der WM-Abfahrt

Wintersport
13.01.2026 16:40

Traumstart für Österreichs Paraski-Team beim Heimweltcup in Saalbach! Veronika Aigner (mit Guide Elisabeth) und Johannes Aigner (mit Guide Nico Haberl) gewannen in der sehbehinderten Klasse die erste Abfahrt. Mittwoch folgt das zweite Downhill-Spektakel.

Die Abfahrt wurde am Zwölferkogel von der Mittelstation weg auf einem Teil der letztjährigen WM-Strecke der Herren ausgetragen. Dank des Organisationsteams um Fritz Steger war die Piste in einem exzellenten Zustand. Das nutzten die Aigner-Geschwister zu zwei starken Auftritten.

Die Aigners sind die erfolgreichste Ski-Familie im Parasport.
Die Aigners sind die erfolgreichste Ski-Familie im Parasport.(Bild: GEPA)

Sieg mit 4,57 Sekunden Vorsprung
Johannes gewann elf Hundertstel vor seinem italienischen Dauerrivalen Giacamo Bertagnolli. Der drittplatzierte Neil Simpson lag schon über drei Sekunden dahinter. „Vroni“ siegte satte 4,57 Sekunden vor der Südkoreanerin Sara Choi und gleich 5,27 Sekunden vor Alexandra Rexova.

Dabei hatte die Niederösterreicherin nicht einmal Vollgas gegeben: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es war ein wilder Ritt und ich bin happy, dass im Ziel der Einser aufgeleuchtet ist. Gedanklich ist schon immer noch etwas die Angst mitgefahren, da ich in Saalbach das letzte Mal gestürzt bin. Auch deswegen sind wir nicht komplett ans Limit gegangen. Im Hinblick auf die Paralympics im März möchte ich nichts riskieren.“

„Saalbach ist immer eine super Abfahrt“
Bruder Johannes meinte: „Saalbach ist immer eine super Abfahrt. Der Skiclub und das Organisationskomitee geben wirklich immer alles, dass der Event gelingt. So auch dieses Mal, die Piste präsentiert sich in einem tollen Zustand. Mit meiner Leistung bin ich auch zufrieden, obwohl noch das ein oder andere dabei ist, das man verbessern könnte. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.“

Cheftrainer Manfred Widauer sagte: „Das war richtig gut, was Vroni und Hansi gezeigt haben. Man hat sich auf dieser Piste bei schwierigen Wetterbedingungen voll überwinden müssen. Schade ist es um den Ausfall von Thomas Grochar, der auf dem Weg zu einer Spitzenzeit gestürzt ist, sich zum Glück aber nicht verletzt hat.“

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