Schlechte Wirtschaft

Österreicher in Sorge: Finanzlage im Sinkflug

Österreich
13.01.2026 10:33
Porträt von krone.at
Von krone.at

Erhöhte Inflation, schwache Wirtschaftslage – das liebe Geld bereitet vielen Menschen in Österreich Kopfzerbrechen.

Jeder Zweite sorgt sich mittlerweile um seine finanzielle Situation: Im Vergleich zum Vorjahr beurteilen 40 Prozent der 1500 Befragten ihre Finanzlage etwas oder sogar deutlich schlechter, wie eine Umfrage der Santander Consumer Bank zeigt. Ebenfalls 40 Prozent wollen ihre Ausgaben im neuen Jahr durch Preisvergleiche, Rabatte und Aktionen niedriger halten.

Nur für jeden Zehnten stellt sich seine aktuelle finanzielle Situation „sehr gut“ dar, 37 Prozent stufen ihre Situation dagegen als „gut“ ein. Etwas mehr Befragte (39 Prozent) fühlen sich jedoch in einer „eher angespannten“ Lage, weitere 13 Prozent haben sogar Probleme, ihre Kosten zu decken.

Sparen als guter Vorsatz für 2026
Dementsprechend wollen viele im laufenden Jahr mehr sparen. Durch Preisvergleiche oder Rabattaktionen wollen 40 Prozent der Befragten ihre Kosten senken, ebenso viele nehmen Fixkosten wie Energie, Versicherungen oder Abonnements ins Visier. Schulden abbauen gehört für jeden Vierten zu den Finanzvorsätzen für das neue Jahr.

Rund 60 Prozent wollen für unerwartete Ausgaben einen Notgroschen zurücklegen. Aber auch für Urlaub und Freizeit wird bei rund einem Drittel gespart, ein Viertel will Geld für größere Anschaffungen wie ein Auto beiseiteschaffen. Der Vermögensaufbau ist für rund jeden Fünften ein Sparziel. Für das Finanzbarometer der Santander Consumer Bank wurden 1500 Personen mit Wohnort in Österreich vom Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) befragt.

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