Bleiburger Faschingskabarett wieder voll in Fahrt. 40 Probentage sind fast geschafft. Einige Oldies erinnern sich an die Anfänge: Drei Jahrzehnte Narrenspaß sorgte sogar für Ehekrisen.
Aus humoristischen Einlagen beim Silvesterball entwickelte sich das heute legendäre Bleiburger Faschingskabarett, das auf mehr als 30 Jahre Pointenfeuerwerk zurückblicken kann. Vier Kabarettisten sind von Beginn an dabei. Auf zur Beichte in der „Kärntner Krone“!
Es beichtet Gottfried Stöckl (64), der im ersten Jahr sogar ins Schlagzeug haute. „Ich war immer der Textgigant, das Einstudieren der Texte sorgte sogar für kleinere Ehekrisen mit meiner Gerhild.“ Er war als Herbert Kickl, Alfons Haider, im Vorjahr als vatikanischer Geistlicher und mehr zu sehen. Heute sieht Stöckl die Bühne entspannter: „Ich ändere Texte spontan ab, das kann immer passieren.“ Heuer liefert er sich bei der Nummer „Alles Bio“ ein heißes Gefecht mit Spiel-Gattin Sabrina Nedved und Sohn Paul als Kellner.
40 Probentage und 16 Vorstellungen
„Mehr wird nicht verraten“, so Gesamtleiter Philipp Hainz, ebenfalls Narr der ersten Stunde. Seit 32 Jahren managt der 67-Jährige das Faschingskabarett der KIB-Bleiburg. Als Reimprofi ist er als Feuerwehrmann, vegetarischer Fleischhauer, Arzt und Co. bekannt: „Heuer bin ich Patient bei einer Vorsorgeuntersuchung.“
Bis zur Premiere am kommenden Mittwoch (14.1.) ist das ein Prozess: „Der Text wird noch angepasst.“ Seit fünf Jahren führt übrigens seine Tochter Johanna Regie. Den Faschings-Marathon – 40 Probentage und 16 Vorstellungen – will der Kabarettleiter nicht missen. 70 Leute – Technik, Umbau, Helferlein für alles, 25 Darsteller – stehen beim Marathon – übrigens seit November ausverkauft – im Großeinsatz.
Elf Profis der KIB-Combo auf der Bühne
Auch Professor Arthur Ottowitz hat mehr als 30 Jahre auf dem Buckel: „Beim Start war die Musik nur Pausenfüller. Wir waren vier Musiker, spielten nur die Nummer ,Der Haifisch hat Zähne‘“. Mittlerweile stehen elf Profis der KIB-Combo auf der Bühne des Grenzlandheims.
Die älteste Lady im Bunde ist Margit Däubler, heuer bei „Intigration“ zu sehen. „Solange ich kann und darf, werd’ ich weiterhin dabei sein.“ Nur eins wird verraten – wegen der „Teppinale“, dem Songcontest in Bleiburg, ist das Grenzstädtchen ausgebucht. Karten gibt’s keine mehr!
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