Fünf Tage verschwunden

Gesuchter Hund „Frosty“ ging in Lebendfalle

Oberösterreich
09.01.2026 20:00

Tagelange verzweifelte Suche nach ausgesetztem Mischling in Schlatt endete ungewöhnlich, aber das Tier ist wohlauf. Retter waren bei klirrender Kälte unterwegs, um den Vierbeiner zu finden und schließlich ging das Tier auch wirklich im wahrsten Sinne in die Falle.

„Hund in Falle“, lautete die erlösende Nachricht, die Doris Eder in der Nacht zum Freitag gegen 23 Uhr erreichte. „Tränen der Erleichterung sind geflossen“, freut sich die Einsatzleiterin der Tierengel Austria Tierrettung aus Schwanenstadt.

Die Retter verwendeten eine Lebendfalle.
Die Retter verwendeten eine Lebendfalle.(Bild: Tierengel Austria)

Besitzer ist unbekannt
Fünf Tage lang war in Schlatt erfolglos nach dem Mischlingshund gesucht worden, dessen unbekannte Besitzer ihn im Freien zurückgelassen hatten. „Er war gesichtet worden, als er panisch im Bereich eines ÖBB-Tunnels herumlief. Aufgrund der Gefahrenlage wurden auch die ÖBB verständigt.“ Bei klirrender Kälte (bis minus 15 Grad) wurde das Gebiet in der darauffolgenden Nacht mit Nachtsichtgeräten und Wärmebildkameras durchsucht.

Kälte sorgte für Probleme
„Wir haben mehrere Lebendfallen organisiert und im Suchgebiet verteilt. Die Kälte führte aber zu technischen Problemen – Auslösemechanismen blockierten.“ Der Defekt konnte schließlich behoben werden, die Fallen wurden laufend mit frischen Ködern bestückt. Dann tappte der Hund endlich hinein. Er wurde „Frosty“ getauft und ins Tierheim gebracht.

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