Wiener der Woche

530.000 Feiernde, die man selbst auch feiern darf

Wien
04.01.2026 11:00

Der Silvesterpfad hat bewiesen, dass friedliches Zusammensein auch massentauglich sein kann. 

Natürlich: Ganz ohne Ärgernisse und das eine oder andere strenge Wort eines Polizisten kann es nicht abgehen, wenn 530.000 Menschen auf verhältnismäßig wenig Platz zusammenkommen. Doch jene, die über die Sicherheit des Silvesterpfads wachten, hatten wieder hauptsächlich damit zu tun, Besucher abzuweisen, weil die Innenstadt bis an den Rand gefüllt war – bis an den Rand gefüllt mit ausgelassenen Feiernden verschiedenster Nationalitäten und Hintergründe, von arm bis reich, und mit reichlich Alkohol noch dazu. Eigentliche Zutaten für Pöbeleien, Vandalismus oder Schlimmeres.

Im Walzerglück vereint: Die Polizei hatte vor allem mit der Regelung des Zustroms zu tun
Im Walzerglück vereint: Die Polizei hatte vor allem mit der Regelung des Zustroms zu tun(Bild: Mario Urbantschitsch)

Zutrittsverbot für Hader, Zwist und Aggressionen
Aber Hader, Zwist und Aggressionen haben am Silvesterpfad schon ab dem Start um 14 Uhr Zutrittsverbot, wie es scheint. Auch heuer hieß es in der Sicherheitsbilanz von Wiens größter Party wieder schlicht: „keine besonderen Vorfälle“. Lag es an der Kälte? Dem inzwischen einschüchternd perfekten Sicherheitskonzept? Vielleicht der Sternenkonstellation? Nein.

Gute Stimmung bei den „Wienern der Woche“
Denn es war nun schon das 34. Mal, dass es über Konflikte und Eskalation am Silvesterpfad einfach nichts zu berichten gab. Für dieses gemeinsam in die ganze Welt gesetzte Signal darf sich jede und jeder Feiernde, auch und gerade Gäste von außerhalb, zum Beginn des neuen Jahrs als „Wiener der Woche“ fühlen.

Einen „Kasperl der Woche“ küren wir nach der Parade der Kasperln des Jahres vom Mittwoch erst wieder in einer Woche.

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