Trotz Hundehalteverbot war „Oleg“ im Besitz einer Staatsverweigerin – die „Krone“ berichtete. Im August 2025 biss der Rüde dann einen Zwergspitz tot. Monatelang wartete „Oleg“ auf ein neues Zuhause, nun mit Erfolg.
Was als dramatischer Einsatz in einer Wiener Hundezone begann, hat für Samojede „Oleg“ jetzt eine lebensverändernde Wende genommen. Der schneeweiße Rüde, der im Sommer über Nacht zum bekanntesten Vierbeiner Wiens wurde – die „Krone“ berichtete ausführlich -, weil er einem anderen Hund tödlich in den Nacken biss und seine damalige Halterin sich gewaltsam gegen seine Abnahme wehrte, hat endlich ein neues Zuhause gefunden: Er wurde adoptiert und darf nun ein richtiges Hundeleben beginnen.
Sein Herz schlägt für die Natur: Der Rüde liebt Spaziergänge, Abenteuer im Grünen, Bewegung und jede Menge frische Luft.
Tierquartier Wien
Der damals noch „Leon“ genannte Samojede geriet Ende August ins Zentrum eines skandalösen Behörden-Einsatzes am Wiener Franz-Josefs-Kai: Der kräftige Rüde hatte, wie berichtet, einem Zwergspitz das Genick gebrochen – und seine Besitzerin, eine 67-jährige Staatsverweigerin mit Hundehalteverbot, leistete der Polizei heftigen Widerstand, als diese ihm den Hund abnehmen wollte. Die Frau biss und trat gegen Beamte und verweigerte vor Gericht jede Mitarbeit, was ihr 15 Monate Haft einbrachte.
Aus dem Behördenfall wurde ein sanfter Riese
Seitdem hielt die „Krone“ den jungen Vierbeiner stets im Blick. Zuerst wurde „Leon“ dem Tierquartier Wien übergeben, wo er erst einmal zur Ruhe kommen musste. Dort machte er sich durch seine freundliche Wesensart und seine Energie rasch einen Weg in die Herzen der Betreuer – und bekam einen neuen Namen: „Oleg“.
Monate später ist aus dem einstigen Behördenfall ein beeindruckender, lebensfroher Hund geworden, der seinem neuen Glück entgegenblickt. Die Pfleger des Wiener Tierquartiers beschreiben ihn als temperamentvollen, aber zutraulichen Samojeden mit klarer Persönlichkeit, der lange Spaziergänge liebt und offen auf Menschen zugeht – solange man ihm Zeit gibt, Vertrauen aufzubauen.
Und genau diese Chance auf ein neues Leben hat „Oleg“ jetzt nach monatelanger Wartezeit bekommen. In einem Beitrag auf Instagram verkündete das Tierheim mit Sitz in der Wiener Donaustadt die frohe Botschaft: Er wurde nach mehreren Monaten Wartezeit endlich adoptiert! So hat der Samojede ein endgültiges Zuhause gefunden, in dem er all das erfahren darf, was ihm zuvor verwehrt war – Liebe und Sicherheit.
Seit der Adoption heißt es für den zweijährigen Rüden endlich: Ankommen, gelerntes Vertrauen leben und Teil einer fürsorglichen Gemeinschaft sein – weit weg von Gerichtsakten und Haftbefehlen. „Olegs“ Geschichte zeigt, wie positiv sich das Blatt wenden kann, wenn ein Tier die richtige Chance bekommt und wie viel Gutes entstehen kann, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und einem ehemaligen Sorgenkind wie dem entzückenden Rüden ein liebevolles Zuhause zu schenken.
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