Immer im Einsatz

Ehrungen und Beförderungen bei der Berufsfeuerwehr

Kärnten
02.01.2026 13:30

122 – der Notruf, mit dem die Feuerwehr alarmiert wird. Neben den Freiwilligen Feuerwehren gibt es in Kärnten eine Berufsfeuerwehr, die in Klagenfurt stationiert ist – und einige der Einsatzkräfte wurden nun von Stadt oder Land geehrt und von der Feuerwehr befördert.

Die Berufsfeuerwehr, die gut 3000 Einsätze pro Jahr absolviert, hat einige Sonderkräfte wie Einsatztaucher, die kärntenweit gerufen werden; Flughelfer als Bindeglied zwischen Hubschrauberbesatzung und Einsatzleitung, beispielsweise bei Löschangriffen aus der Luft; Höhenretter, die auch für Einsätze am Kran, am Gerüst, im Kanal oder in der Baugrube ausgebildet sind; Strahlenschützer und Experten für Drohnenflüge.

Sie müssen sportlich und schwindelfrei sein und einen feuerwehrspezifischen Beruf erlernt haben, beispielsweise Elektriker oder Zimmerer. 80 bis 90 Männer mit diesen Voraussetzungen und zahlreiche Schulungen sind notwendig, um den 24-Stunden-Dienst aufrechtzuerhalten.

Rund neun Einsätze am Tag, Reparaturen und Sport
Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt ist eine von sechs Berufsfeuerwehren in Österreich. Täglich um 7.30 Uhr ist Standeskontrolle mit Dienstübergabe und Gerätekontrolle. Danach werden aktuelle Arbeiten zugeteilt; auf der Wache und bei den zehn Freiwilligen Feuerwehren in Klagenfurt werden Reparaturen an Fahrzeugen und Rüsthäusern durchgeführt. Um für die Einsätze körperlich gerüstet zu sein, steht ein Fitnessraum zur Verfügung. Und dazwischen schrillt der Alarm für die durchschnittlich neun Einsätze pro Tag.

Bei der heurigen Jahresabschlussfeier wurden einige von ihnen geehrt. „Solch vorbildliche Leistungen und selbstlosen Einsatz gilt es, zu würdigen. Es erfüllt mich mit großer Freude und Stolz, unsere Feuerwehrleute in Klagenfurt im Namen der Landeshauptstadt zu ehren. Ihr riskiert eure eigene Sicherheit für das Wohl eurer Mitmenschen, dafür kann man euch nicht genug danken“, so der Klagenfurter Feuerwehrreferent Bürgermeister Christian Scheider.

Von Stadt, Land oder Berufsfeuerwehr
Die Ausgezeichneten

Die Landeshauptstadt verleiht für 30 Jahre im Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung das goldene Ehrenzeichen an: die Hauptbrandmeister Andreas Graber, Roland Kalhammer, Michael Leutschacher, Hermann Modritsch und Günther Stultschnig.

Für 20 aktive Jahre gibt es von der Stadt das Ehrenzeichnen in Silber für: Oberbrandmeister Andreas Pirker, Hauptbrandmeister Christian Waldhauser, Brandrat Martin Zmug, Hauptbrandmeister Horst Kurath, Oberbrandmeister Daniel Kazianka, Oberbrandmeister Hannes Klemen, Hauptbrandmeister Michael Lobnig.

Das Land Kärnten ehrte für 25 Jahre Dienst: Lorenz Petritz-Albrecht und Harald Mulle.

Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt ernennt zum Löschmeister: Lukas Dörflinger, Thomas Gausterer, Christian Gomernik, Maximilian Klatzer, Lukas Leitner und Patrick Raunegger; zum Hauptbrandmeister Jürgen Karpf, Gerhard Skala, Alfons Schuss und Daniel Kazianka; zum Brandinspektor Michael Gregoritsch-Germ; zum Löschmeister der Verwaltung Stefan Znidar und zum Oberbrandrat Martin Zmug.

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