Der Verletzungsteufel hat auch beim österreichischen Paraski-Team gnadenlos zugeschlagen. Thomas Volgger verletzte sich bei der zweiten Weltcup-Abfahrt in Santa Caterina schwer am Knie. Wie Ski Austria am Donnerstag bekannt gab, erlitt der Salzburger ein Riss des vorderen Kreuzbands, eine Meniskusverletzung sowie eine Knochen- und Knorpelverletzung. Die Paralympics-Saison ist für ihn gelaufen.
Volgger kam in der Abfahrt von Santa Caterina am zweiten Tor zu Sturz und verdrehte sich dabei das linke Knie. Der Salzburger fuhr mit der Gondel ins Tal ab, aufgrund der anhaltenden Schmerzen wurde jedoch noch am Abend eine MRT-Untersuchung vorgenommen. Die Diagnose erschütterte alle sehr.
„Ein Schock für das ganze Team“
Cheftrainer Manfred Widauer sagt: „Das ist ein Schock für das ganze Team. Thomas ist ein Vorzeigesportler, ein super Typ, der wichtig für die Mannschaft ist. Er geht immer voraus. Dass er sich so schwer verletzt hat, macht mich sehr betroffen.“ Volgger wird noch Donnerstag Nachmittag in Hochrum operiert. Zuerst werden die Meniskus- sowie die Knorpel- und Knochenverletzung operativ versorgt. Das Kreuzband wird zu einem späteren Zeitpunkt gerichtet.
Nächster brutaler Rückschlag nach Böllerunfall
Der Dezember ist kein guter Monat für Thomas. Vor zwei Jahren hielt der Bäckermeister aus Sankt Martin bei Lofer bei einem Krampuslauf einen Feuerwerkskörper mit seiner rechten Hand gegen ein bereits gezündetes bengalisches Feuer. Der Böller explodierte sofort. Vier Finger und Teile des Mittelhandknochens waren weg. Natürlich haderte er am Anfang mit diesem Blödsinn: „Du weißt, das ist jetzt für den Rest deines Lebens so.“
Hatte schon Kreuzband- und Meniskusriss
Seine Erfahrungen als Skifahrer des Salzburger Landeskaders halfen damals auf dem Weg zurück: „Ich habe es als schwere Verletzung gesehen, nach der man sich zurückkämpfen muss. So wie zuvor bei meinem Meniskus- und Kreuzbandriss.“ Jetzt muss er diesen Weg wieder gehen.
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