Nordische Kombination

Zweiter Sieg! Traumauftakt für Johannes Lamparter

Wintersport
29.11.2025 15:10
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Johannes Lamparter hat sich beim Weltcup-Auftakt der Nordischen Kombinierer in Ruka zum Doppelsieger gekürt. Der 24-jährige Tiroler setzte sich wie am Vortag im Kompaktbewerb auch am Samstag im Einzel durch und feierte seinen insgesamt 19. Weltcupsieg.

Er gewann überlegen 32,7 Sekunden vor dem Deutschen Julian Schmid und 43,9 vor dem Salzburger Thomas Rettenegger. Franz-Josef Rehrl landete als drittbester Österreicher erneut auf Rang sechs.

(Bild: EPA/KIMMO BRANDT)

„Es war ein cooler Tag heute“
„Mega, es war ein so cooler Tag heute. Leider sind wir nicht gesprungen, aber im Rennen habe ich von Anfang an draufgedrückt, Tempo gemacht und es sicher nach Hause gebracht“, meinte Lamparter nach seinem Sololauf erfreut. Mittlerweile habe er genug Routine, um u.a. auch mit Zeitdurchsagen der Konkurrenz alleine zu laufen. Für den Massenstart am Sonntag, der mit dem Langlauf beginnt, war Lamparter optimistisch. „Natürlich wissen wir, dass ein Massenstart sehr sprunglastig ist. Es braucht einen richtig guten Sprung, dass man ganz vorne dabei sein kann. Aber ich fühle mich in beiden Disziplinen richtig stark.“

Windprobleme beim Springen
Im Springen musste im klassischen Gundersen-Bewerb wegen Windes der provisorische Wettkampfsprung herangezogen werden, den Lamparter gewonnen hatte. Lamparter führt damit natürlich im Weltcup, 20 Zähler vor dem zweimal zweitplatzierten Schmid. Letzterer ist in Abwesenheit des verletzten Vinzenz Geiger aktuell stärkster Deutscher.

Thomas Rettenegger
Thomas Rettenegger(Bild: EPA/KIMMO BRANDT)

Rettenegger änderte Lauftaktik gegenüber Vortag
Thomas Rettenegger verbesserte sich nach Rang sieben am Vortag auf das Podest. „Voll geil, ich habe von gestern genau die richtigen Schlüsse gezogen. Mich nicht am Anfang ‘abschießen‘, damit es mir am Schluss auch noch ein bisserl Spaß macht“, sagte Rettenegger über seine Lauftaktik. Schmid habe in der zweiten Runde gut Tempo gemacht. „Am Schluss war er einfach besser, aber das darf man auch so stehen lassen.“

In die Top 20 kamen auch Martin Fritz als Elfter, Florian Kolb und Paul Walcher als 13. und 14. – mit ihren jeweils besten Weltcup-Platzierungen – sowie Comeback-Mann Mario Seidl auf Rang 18.

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