In St. Marx wird es ernst: Erste Vorarbeiten für die neue Wien Holding Arena beginnen. Vereine auf der Flächen müssen Platz machen
Ursprünglich im Jahr 2019, mit einem Eröffnungstermin 2024 angekündigt, heißt es immer noch „Bitte warten“ auf die neue Wien Holding-Arena in St. Marx. Dabei wäre der Eurovision Song Contest im Mai 2026 die perfekte Möglichkeit gewesen, die neue Eventhalle, in die rund 20.000 Menschen passen sollen, einzuweihen. Doch das Projekt wurde, wie so viele Großprojekte in Wien derzeit, mehrfach von der Stadt verschoben – wegen juristischer Komplikationen und Partnerwechsel.
Eröffnung mit sechs Jahren Verspätung
Stand heute ist die Eröffnung für das Jahr 2030 geplant. Ob diese hält ist weiter fraglich. In November 2025 wurde der Spatenstich auf das Jahr 2027 verschoben. Trotzdem tut sich jetzt bald etwas, auf der insgesamt 44.000 Quadratmeter großen und brachen Fläche im Bezirk Landstraße.
Jetzt rollen die Bagger an
Anfang 2026 starten die ersten Bauvorbereitungen, darunter Maßnahmen wie die Umzäunung des Geländes und vorbereitende Arbeiten. Das, obwohl unter den Vertrag zwischen der deutschen Firma CTS Eventim und der Wien Holding noch keine Unterschrift gesetzt wurde. Diese könnte es allerdings noch heuer geben. „Gemeinsam werden die vertraglichen und planerischen Grundlagen finalisiert und die erforderlichen Genehmigungsverfahren vorbereitet. Parallel dazu treiben wir die notwendigen Schritte wie Flächenwidmungs- und Bebauungsplanverfahren sowie das UVP-Feststellungsverfahren intensiv voran“, heißt es von der Wien Holding dazu auf „Krone“-Anfrage.
Alle Verträge mit Vereinen laufen aus
Der 10. Dezember ist jedenfalls der letzte Tag der „Zwischennutzung“. An diesem Tag laufen alle Verträge für die Vereine aus, die sich dort in den letzten Jahren aufhalten durften. Für alle fünf Gruppen wurden Perspektiven erarbeitet. Von der Initiative „St. Marx für alle“ wurde dennoch neue Proteste angekündigt.
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