Ein 18-jähriges Fußball-Juwel aus dem Senegal ist von falschen Scouts in eine tödliche Falle gelockt worden. Cheikh Toure wurde von den Kriminellen ein Vertrag bei einem marokkanischen Verein in Aussicht gestellt. Doch sie entführten den jungen Torwart, forderten Lösegeld und ermordeten ihn schließlich. Wohl kein Einzelfall, wie ein FIFA-Bericht nahelegt ...
Der Traum von einer Karriere als Profi-Fußballer wurde Toure zum Verhängnis. Denn Kriminelle nutzten diesen Traum aus und verwandelten ihn in einen Albtraum. Wie mehrere Medien berichten, wurde der 18-Jährige nämlich Anfang Oktober von falschen Scouts zu einem angeblichen Probetraining nach Ghana gelockt und dort schließlich entführt.
Von seiner Familie forderten die Kriminellen schließlich Lösegeld. Diese konnte die geforderte Summe allerdings nicht aufbringen, woraufhin die Kidnapper den jungen Kicker brutal ermordeten. Der Vorfall wurde mittlerweile auch vom senegalesischen Ministerium für afrikanische Integration und auswärtige Angelegenheiten bestätigt.
Handelt sich um keinen Einzelfall
Vor wenigen Tagen wurde die Leiche des 18-Jährigen in einem Spital abgeliefert. Ein Mann, der sich als Bruder des Ermordeten ausgab, behauptete, dass er bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei. Doch die Verletzungen deuteten auf einen gewaltsamen Tod hin, weshalb die Krankenhausmitarbeiter eine Obduktion der Leiche in die Wege leiteten. Dort bestätigte sich der grausige Verdacht.
Offenbar kein Einzelfall, wie ein FIFA-Bericht aus dem Jahr 2024 nahelegt. Bis zu 1.500 Nachwuchs-Kicker sollen in Afrika demnach jährlich falschen Scouts zum Opfer fallen.
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