Wie Peter Lee, Chef von Microsoft Research in einem Fernsehinterview mit Bloomberg verriet, analysierte der intelligente Lift in einer rund dreimonatigen "Kennlernphase" zunächst das Verhalten der Passagiere, und zwar rein auf Grundlage ihrer Bewegungen. Zusätzliche Technologien wie eine Gesichtserkennung seien nicht zum Einsatz gekommen, betonte Lee.
"Ohne jegliche Programmierung war das intelligente Systeme dazu in der Lage, die Absichten zu Menschen zu verstehen und ihren Wünschen entsprechend zu handeln", beschreibt Lee das Ergebnis seiner Forschungen. In einer vernetzten Zukunft, in der wir von Sensoren umgeben sind, könnten sich intelligente Systeme untereinander über unser Verhalten austauschen, dieses analysieren und schließlich auch antizipieren, ist Lee überzeugt.
Dass dies bei vielen Menschen Bedenken verursacht, dessen ist sich Lee bewusst: "Wenn wir im Flur herumalbern, machen wir manchmal auch einen Witz über Skynet (ein von einer künstlichen Intelligenz gesteuertes, menschenfeindliches Roboter-Netzwerk aus dem Film 'Terminator', Anm.)." Deshalb sei es wichtig, Grenzen für derartige Technologien abzustecken.









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