Die Befürchtungen haben sich leider bestätigt. Nach der MRT-Untersuchung bei Eva Pinkelnig steht fest, dass sich die ÖSV-Skispringerin bei ihrem fatalen Sturz beim Sommer-Grand-Prix in Predazzo einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Der Olympia-Traum für die 37-Jährige ist ausgerechnet auf der Olympia-Schanze geplatzt. Ein mögliches Karriereende steht im Raum.
Der ÖSV hat am Freitag die Befürchtungen offiziell bestätigt: „Die MRT Untersuchung gestern spätabends in der Privatklinik Hochrum hat ergeben, dass sich Eva Pinkelnig bei ihrem gestrigen Sturz beim Sommer-Grand-Prix in Predazzo (ITA) einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Innen- und Außenmeniskus im linken Knie zugezogen hat. Zudem wurde ein Knorpelschaden diagnostiziert. Sie wird noch im Laufe des heutigen Tages in Hochrum operiert.“
Ein fataler Sturz
Was konkret passiert war: Pinkelnig, am Donnerstag beim Sommer-Grand-Prix nach dem 1. Durchgang auf Platz 10, verkantete bei ihrer Landung im Finale des Springens, knickte um und schlitterte den Auslauf noch einige Meter weiter Richtung Zielraum. Sofort griff sie sich ans linke Knie – begleitet von heftigen Schmerzensschreien …
Sofort eilten Sanitäter und Betreuer der Vorarlbergerin zu Hilfe, minutenlang wurde sie vor Ort versorgt. Eine gespenstische Ruhe machte sich alsbaldig breit, die gerade noch gelöste Stimmung im Zielraum war völlig verflogen. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit wurde Pinkelnig schließlich abtransportiert.
Die Saison ist für die 37-Jährige nun schon vorzeitig gelaufen. Es steht sogar ein Karriereende im Raum. Es wäre ein bitteres Ende für eine beeindruckende Karriere.
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