All you need is love

So lernst du, dich selbst zu lieben

Gesund
25.11.2005 14:56
Kannst du ehrlichen Herzens sagen "Ich liebe mich" oder ist diese Liebe durch unzählige Hindernisse blockiert? Die Psychologin und "Krone"-Kolumnistin Mag. Sabine Standenat - früher selbst von solchen Blockaden betroffen - beschreibt in ihrem Buch "So lerne ich mich selbst zu lieben", den sanften Weg zurück zu Selbstvertrauen und Glück.

Was bedeutet es eigentlich, sich selbst zu lieben? Damit ist nicht übertriebener Egoismus gemeint, sondern Respekt vor der eigenen Person. Mit dieser Einstellung kannst du auch deinen Schmerz beenden - unabhängig vom Alter oder den bisherigen Erfahrungen. 

Möglicherweise hast du in der Kindheit nicht genug Unterstützung bekommen, wurdest seelisch oder körperlich misshandelt? Es kann auch sein, dass jemand dich betrog oder verließ. Vielleicht bist du krank oder einsam? Beginne trotz all diesen Bürden, dich selbst zu lieben! Dann heilen nicht nur Wunden der Vergangenheit, sondern du fühlst dich in der Gegenwart wohl und blickst freudig in die Zukunft. 

Eigene Bedürfnisse endlich ernst nehmen
Wenn du dich liebst, nimmst du deine Bedürfnisse ernst, hörst auf die Sprache deines Körpers und verdrängst weder Gefühle noch Probleme. Du schaffst es, "nein" zu sagen, lernst den Umgang mit negativen Gedanken und erschöpfst dich nicht länger in dem Bemühen, andere zu kontrollieren. Du schädigst dich nie mehr selbst, sondern weißt: "Was ich denke, fühle und sage zählt. Ich bin wichtig." 

Beginne also mit deinem persönlichen Selbstliebeprogramm

  • Analysiere zunächst, wie sich deine "Nichtliebe" bis jetzt geäußert hat:
  • Beachte ich meine Wünsche oder sind mir immer nur die Bedürfnisse anderer wichtig?
  • Unterdrücke ich Gefühle wie Zorn, Angst oder Traurigkeit?
  • Nutze ich die Kraft der Gedanken f ü r oder gegen mich?
  • Habe ich ein seltsam schlechtes Gewissen, wenn es mir gut geht?
  • Hege ich tiefen Groll - gegen Eltern, (Ex-) Partner oder andere Personen?
  • Gerate ich häufig an Menschen, die mich nicht schätzen, sondern mich ausnutzen oder bewusst "klein" machen? 

Ein paar "Werkzeuge" helfen bei der Lösung:
Loslassen und Akzeptieren lernen, Humor zeigen, liebevoll und gütiger mit sich selbst umgehen(!), sich selbst vertrauen bzw. mehr zutrauen. Scheue dich auch nicht, Fremdhilfe in Anspruch zu nehmen!

Sage oder schreibe immer wieder folgende Sätze: "Egal wie es bisher war: Ich bin kein Opfer. Ich habe die Kraft, mein Leben zum Positiven verändern.", "Ich verdiene, dass es mir gut geht.", "Ich vertraue darauf, dass die Dinge sich für mich zum Besten wenden.", "Loslassen bedeutet nicht meinen Untergang, sondern einen Zuwachs an Kraft."

Fünf wichtige Tipps:

  • Führe konsequent ein Tagebuch über deine Gefühle und Gedanken.
  • Lass Ballast los, entrümple zum Beispiel die Wohnung! 
  • Geh so oft wie möglich in die Natur. 
  • Tu dir gezielt Gutes - Massage, Schaumbad, aufbauende Gespräche. 
  • Finden Sie am Ende jedes Tages mindestens drei Dinge heraus, die positiv waren.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele