Die extra durch die Fuzo auf der "Mahü" gezogene rote Busspur ist nun endgültig verwaist. Denn der 13A fährt - vom Hauptbahnhof kommend - ab sofort über die Gumpendorfer Straße, Windmühlgasse und Capistrangasse ein Stück die "Mahü" stadtauswärts. Die Shoppingmeile ist in diesem Abschnitt Begegnungszone. Dann biegt der Bus wie bisher in die Kirchengasse ein. Retour bleibt alles wie gehabt. Parallel zur geänderten Linienführung des 13A ist der 2B ab sofort eingestellt.
Anrainerprotest sorgt für Verzögerungen
Im Bereich Windmühlgasse/Capistrangasse hatten sich in der Früh rund zwei Dutzend Anrainer versammelt, um aufgrund befürchteter Lärm- und Abgasbelästigungen gegen die neue Streckenführung zu protestieren. Sie verzögerten die Weiterfahrt des jeweils kommenden Busses, indem sie in Kleingruppen einige Male hintereinander gemächlich über den dortigen Gehsteig schlenderten.
Da die Verzögerungen immer länger geworden seien, habe man sich für eine kurzfristige Zweiteilung - ähnlich wie an den Einkaufssamstagen im Advent - entschieden, so ein Wiener-Linien-Sprecher. Seit etwa 9 Uhr fährt der Bus nun wieder planmäßig auf der neuen Strecke.
Autofahrer dürfen "Mahü" wieder queren
Neuerungen gibt es auch für Autofahrer. Denn nun kann man die "Mahü" wieder per Pkw queren - und zwar auf Höhe Stumpergasse/Kaiserstraße. Ob die Radfahrer in Bälde von der verkehrsberuhigten Shoppingmeile verbannt werden, darüber wird innerhalb der rot-grünen Stadtregierung noch verhandelt.











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