Die Rechnungsabschlüsse der Kommunen sind zwar als PDF-Datei auf den jeweiligen Homepages abrufbar. Sie zu lesen, das sei jedoch "eine eigene Wissenschaft", stellte Peter Biwald vom KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung bei der Präsentation des gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund sowie der Bank Austria entwickelten Portals am Freitag fest.
Auf diesem findet der Nutzer daher - kostenlos - eine visuelle Darstellung der Rechnungsabschlüsse beginnend im Jahr 2001 als Grafik oder Tabelle, Detailansichten und auch die Darstellung "Wohin fließt der Steuereuro?".
In den vergangenen Wochen wurden vom KDZ alle Bürgermeister des Landes angeschrieben und mit Zugangsdaten versorgt. Die Gemeinden selbst können über die Freischaltung ihrer Daten entscheiden. Biwald räumt ein, dass es mitunter "Ängste" gibt, etwa tauchte bei Vorstellung des Tools die Frage auf: "Sieht man da auch die Repräsentationsausgaben?" Ja, tut man, angesichts der Personalkosten zum Beispiel seien sie aber recht gering.
Derzeit sind die aufbereiteten Daten aus 50 Gemeinden abrufbar. Der KDZ-Geschäftsführer geht davon aus, dass sich diese Zahl aufgrund des öffentlichen Drucks erhöhen wird. Grundsätzlich handle es sich um ein Basistool, das weiterentwickelt werden soll.










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.