Lediglich sechs Prozent scannen ihre Post regelmäßig, um sie digital zu speichern. Fast jeder Zehnte (neun Prozent) digitalisiert zumindest hin und wieder seine Dokumente, um sie auf dem eigenen Rechner oder in der Cloud abzulegen.
Die Gründe für den Verzicht auf digitale Speicherung sind sehr unterschiedlich: Jedem Zweiten (53 Prozent), der seine Post nicht einscannt, fehlen die Geräte hierfür. 47 Prozent sehen keinen Vorteil in der digitalen Archivierung von Rechnungen und Verträgen, 38 Prozent macht es zu viel Arbeit. Jeder Achte (zwölf Prozent) weiß nach eigenem Bekunden nicht einmal, wie Dokumente eingescannt werden können.
Auch Sicherheitsaspekte spielen für viele Verbraucher eine Rolle: 37 Prozent derjenigen, die Rechnungen und Verträge nur in Papierform aufbewahren, haben Angst, dass digitale Kopien durch Cyberkriminelle gestohlen werden könnten. Knapp jeder Vierte (23 Prozent) befürchtet einen Datenverlust durch einen technischen Defekt, etwa einen Festplattenausfall.
"Die Vorteile der digitalen Speicherung von Dokumenten sind vielen Verbrauchern nicht bewusst. So etwa die Möglichkeit, alle Dokumente zu durchsuchen und zu verschlagworten oder mit intelligenten Regeln die Dokumentenarbeit zu erleichtern", meint Bitkom-Hauptvorstand Andreas Nowottka. Digitale Dokumente ließen sich zudem verschlüsseln und in der Cloud speichern, wo sie auch bei einem Brand oder Einbruch zu Hause sicher seien.










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