"Die Summe, die diese Dienste pro Stream bezahlen, ist winzig", so der Frontmann der Talking Heads. Besonders Nachwuchskünstler würden dadurch musikalisch nicht überleben können. "Sollten Künstler in Zukunft tatsächlich zum Großteil auf Einnahmen aus diesen Diensten angewiesen sein, können sie nach spätestens einem Jahr ihren Job wechseln."
Streamingdienste im Internet gelten in der Musikbranche neben dem Download-Segment als die Sparte mit dem größten Wachstumspotenzial. Im deutschen Musikmarkt 2012 wurde ein Fünftel aller Umsätze mit Downloads und Streaming aus dem Netz erwirtschaftet. Nach Angaben der Musikwirtschaft wurde für heruntergeladene Musik etwa eine Viertelmilliarde Euro ausgegeben. Der Umsatz mit Abos für Streamingdienste kletterte zuletzt um knapp 40 Prozent auf 36 Millionen Euro.










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