Marktmissbrauch?

Österreichs Kartellwächter ermitteln gegen Google

Web
29.10.2013 09:17
Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hat sich bei den Beschwerden gegen den Internetkonzern Google eingeschaltet. Es steht der Verdacht auf Marktmissbrauch im Raum. Es gehe darum, "dass Google seine marktbeherrschende Stellung missbräuchlich verwendet", sagte BWB-Generaldirektor Theodor Thanner dem Radiosender Ö1.

Ganz konkret geht es um den Werbeblocker Adblock Plus: Der Internetriese Google zahlt nämlich offenbar dafür, dass seine Anzeigen nicht von der Software gefiltert werden. Der ORF und der Schweizer Google-Konkurrent Contaxe hatten sich darüber bei der Behörde beschwert.

Von Google Österreich gibt es noch kein inhaltliches Statement zu den Ermittlungen der Wettbewerbsbehörde. "Wir wurden von einer allfälligen Untersuchung noch nicht in Kenntnis gesetzt und sind daher im Moment nicht in der Lage, eine Stellungnahme abzugeben", teilte ein Google-Sprecher mit.

Google-Konkurrent Contaxe verglich das Vorgehen der Macher von Adblock Plus zuletzt mit Schutzgeldzahlungen (siehe Infobox). Wer es sich wie Google leisten könne, dem Unternehmen hinter dem Werbeblocker Geld zu bezahlen, damit die eigene Werbung nicht mehr gefiltert wird, sei gegenüber kleineren Anbietern wie Contaxe massiv im Vorteil, klagen die Schweizer.

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