Ältere Autokäufer wollen schlichtweg keine vernetzten Autos. Während sich Jüngere mehr Internet-Funktionen im Fahrzeug wünschen, verängstigt die moderne Technik die meisten über 50-Jährigen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt das Marktforschungsunternehmen "Puls" nach einer Befragung von mehr als 1.000 Führerscheinbesitzern.
Demnach lehnen 64 Prozent der über 50-Jährigen vernetzte Autos ab. Auf der anderen Seite wollen mehr als die Hälfte der unter 30-Jährigen und der 31- bis 50-Jährigen vernetzte Fahrzeuge mit Internet-Funktionen. Aber: Auch bei den unter 30-Jährigen und den 31- bis 50-Jährigen lehnen immerhin noch rund 40 Prozent die neuen Techniken ab.
Dabei herrscht nicht in allen Fällen Uneinigkeit zwischen den Altersgruppen: Sicherheitsinformationen wie Gefahrenmeldungen, der automatische Notruf bei einem Unfall oder auch Verkehrsmeldungen in Echtzeit spielen für Jung und Alt gleichermaßen eine wichtige Rolle. Die größten Unterschiede nach Alter zeigen sich beim Download von Musiktiteln und Filmen aus dem Internet sowie bei der Nutzung von soziale Netzwerken im Auto. Auch Apps und Informationen zu freien Parkflächen liegen bei Jüngeren deutlich höher im Kurs als bei Älteren. Daher, so das Fazit von "Puls", sollten Automobilhersteller und Händler zunächst den Focus auf die einfache und verständliche Darstellung des Nutzens von Sicherheitsfunktionen legen, wenn sie Jüngere und Ältere für Connected Cars gewinnen wollen.











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