Zwar gibt es nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im benachbarten Ausland noch keine Fälle in Niederösterreich, doch Landwirte vor allem im Weinviertel und im Bezirk Bruck an der Leitha sind alarmiert. Jetzt rück sogar das Bundesheer an, um das weite Land vor der Seuche zu schützen.
Wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in Ungarn und der Slowakei, sind auch in Niederösterreich verstärkte Schutzmaßnahmen notwendig.
Wie bereits im Burgenland werden daher ab kommenden Montag auch an den Grenzübergängen in Hohenau an der March im Bezirk Gänserndorf sowie in Berg im Bezirk Bruck an der Leitha Angehörige des Bundesheeres im Assistenzeinsatz stehen.
Gerade in solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig es ist, dass das Bundesheer schnell und zuverlässig handelt, um die Sicherheit vor Ort zu gewährleisten.

Klaudia Tanner, Verteidigungsministerin
Bild: SEPA Media
28 Soldaten im Einsatz
Die 28 Soldaten werden nach einem entsprechenden Ansuchen des Landes die Gesundheitsbehörden vor Ort bei der Aufbringung von Seuchenteppichen und anderen Aufgaben zur Eindämmung der gefährlichen Tierseuche unterstützten. „Der Schutz unserer Bevölkerung und Tiere hat jetzt höchste Priorität“, betont Verteidigungsministerin Klaudia Tanner vor Beginn des Einsatzes: „Es gilt, die Ausbreitung der Seuche auf Österreich zu verhindern und die heimische Landwirtschaft zu schützen.“
Bisher keine Fälle in NÖ
Im Büro der zuständigen Landesrätin Susanne Rosenkranz im St. Pöltner Regierungsviertel wird bestätigt, dass bisher alle Testergebnisse in Niederösterreich negativ ausgefallen sind.
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