Der frühe Anpfiff beim Auswärtsspiel gegen Austria Salzburg zwingt den TSV St. Johann am Dienstag zu einer herausfordernden Maßnahme. Einmal mehr ist das Flutlicht der Violetten schuld.
„Ich finde es kurios und habe so etwas noch nie erlebt.“ Andreas Scherer, der Trainer des TSV McDonalds St. Johann, rümpft im Hinblick auf das Viertelfinale im Landescup bei Austria Salzburg die Nase. Der Anpfiff ertönt am späten Nachmittag (17.30, live im fan.at-Livestream). „Wir müssen spätestens um 15 Uhr wegfahren, uns dafür alle freinehmen. Das ist eine Herausforderung“, sagt der Coach zum fußballbedingten Zwangsurlaub.
Der Grund für den frühen Ankick kommt nicht überraschend: Wieder einmal ist es das Flutlicht. Dieses dürfen die Violetten – am 11. April wird bekannt, ob der Verein in erster Instanz die Zulassung für die 2. Liga bekommt – nicht einschalten.
Bramberg geht’s ähnlich
Lichtmäßig wird es aber auch bei einem möglichen Elfmeterschießen eng. Positiv: Eine Verlängerung ist erst für das Finalspiel vorgesehen. Dorthin will auch der Bischofshofen Sportklub 1933. Die Pongauer mussten am Samstag auf sieben Spieler verzichten, dazu kamen drei Kranke.
Heute (19.30) geht es gegen Salzburgligist Straßwalchen, das am 24. Juli einen Test gegen Rapid Wien absolviert. Das gleiche Schicksal wie St. Johann hat übrigens auch Bramberg. Die Pinzgauer sind morgen (17.30) beim UFC Siezenheim gefordert. Dort kann man gar kein Flutlicht einschalten, weil es keines gibt.
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