Oliver Bearman hat beim Formel-1-Auftakt in Melbourne für eine Schrecksekunde gesorgt. Der Haas-Pilot schrottete im ersten Training seinen Boliden. Positive Schlagzeilen lieferte indes Carlos Sainz (Williams).
Nach rund 40 Minuten musste die Übungseinheit unterbrochen werden. Oliver Bearman hatte die Kontrolle über seinen Haas verloren und krachte anschließend in die Mauer. „Er wollte äußerst rasant durch die Kurve, und dabei hat er den Scheitelpunkt verpasst“, analysierte ORF-Experte Alexander Wurz den heftigen Crash des Haas-Piloten – hier zu sehen im Video:
„Tut mir leid“, funkte Bearman an seine Crew. Der 19-Jährige fuhr 2024 als Ersatzmann ein Rennen für Ferrari und steuerte in zwei Grands Prix den Haas-Rennwagen. Der großgewachsene Brite ist auch Mitglied der Ferrari Driver Academy und gilt als großes Talent, bei der Scuderia gibt es für ihn aktuell jedoch keinen Platz.
Ferrari und McLaren schnell
Ferrari-Pilot Charles Leclerc fuhr indes zum Auftakt der neuen Formel-1-Saison die erste Trainingsbestzeit am Freitag. Der Monegasse umrundete den Albert Park Circuit in Melbourne in der schnelleren Nachmittagssession in 1:16,439 Minuten und war damit vor den beiden McLaren von Lokalmatador Oscar Piastri (+0,124 Sek.) und Vizeweltmeister Lando Norris (+0,141). In der ersten Einheit hatte der Brite Norris die Bestzeit erzielt.
Eine große Überraschung war der zweite Platz von Williams-Mann Carlos Sainz im ersten Training.
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