Ohne Vincent Kriechmayr sah‘s für Österreichs Herren nicht rosig aus. In Wengen landete Otmar Striedinger als bester ÖSV-Läufer auf Rang 17.
Damit ist die zweifelhafte „Jubiläumsmarke“ offiziell: Österreichs Alpin-Herren warten seit 25 Rennen auf einen Sieg. In der laufenden Saison gab‘s den Platz an der Sonne noch überhaupt nicht. Als bisher letzter Österreicher gönnte sich diesen Manuel Feller. Am 25. Februar 2024 im Slalom von Palisades Tahoe. Seither gab‘s keinen österreichischen Sieg bei den Herren mehr zu bejubeln. Auch wenn Kriechmayr am Samstag nicht gewonnen hätte – er schien im österreichischen Speed-Team der einzige potenzielle Siegläufer zu sein. Mit seinem Sturz sah‘s in der Abfahrt aus rot-weiß-roter Sicht düster aus.
Striedinger 17., Babinsky 21.
Kein Österreicher in den Top Ten, mit Otmar Striedinger nur einer in den Top 20. Er wurde mit 2,39 Sekunden Rückstand bester Österreicher. Stefan Babinsky hatte als 21. einen Rückstand von 2,39 Sekunden. „Bei vielen Passagen habe ich so viel Luft. Ich muss mir selbst zutrauen, dass ich während dem Fahren im Hier und Jetzt bin und die Kurven gnadenlos durchziehe“, analysierte Babinsky im ORF-Interview: „Selbstvertrauen habe ich, ich hatte eine super Vorbereitung und super Trainings. Ich glaube einfach, dass ich mir bei den Rennen zu 100 Prozent vertrauen muss. Ich bin davon überzeugt, dass meine Zeit kommt.“
Daniel Hemetsberger (+2,93) als 26. und Stefan Eichberger (+3,18) als 28. schafften es nicht in die Top 20. Manuel Tanninger kam mit 3,67 Sekunden Rückstand ins Ziel und verpasste die Top 30. Keine besonders erbaulichen Aussichten mit Blickrichtung WM.
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