Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und eine lockere Geldbörse – der Einkaufssamstag zum 4. Advent präsentierte sich wie aus dem Bilderbuch. Handel und Hotels jubeln.
Viel Zeit musste man am 4. Einkaufssamstag in der Wiener Innenstadt für Besorgungen einplanen. In den Einkaufsstraßen ging es schon am Vormittag rund. Beim Handel sorgt dieser Ansturm für Frühlingsgefühle, denn die Kassen klingeln. Emilia S.: „Ich habe die ganze Woche gearbeitet und wollte nur meinen normalen Einkauf erledigen. Da brauche ich aktuell deutlich länger. Auf der anderen Seite entschädigen die gute Stimmung und die lachenden Gesichter. Das ist heute ja leider auch nicht mehr alltäglich.“
„Diese Tage entscheiden bei manchen über Sein oder Nichtsein“
Diese positive Grundstimmung bestätigt auch Margarete Gumprecht, Handelsobfrau der Wirtschaftskammer Wien: „Wir freuen uns über ein sehr, sehr gutes Weihnachtsgeschäft angesichts der Rahmenbedingungen. Die Wiener kaufen bewusst und durchdacht. Nachhaltige, praktische und regionale Geschenke aus dem Einzelhandel sind stark nachgefragt.“ Auch das Nachweihnachtsgeschäft sollte der Wirtschaft guttun. Gumprecht: „Das wird dem Ganzen die Krone aufsetzen und nach den schwierigen Vorjahren bei manchen Geschäften sicher über Sein oder Nichtsein entscheiden.“
Kalendereffekt verstärkt den Shopping-Endspurt
Das Ende der Fahnenstange dürfte mit dem samstäglichen Ansturm noch nicht erreicht sein. Da geht noch mehr! Denn auch der Kalender meint es heuer gut mit der Wirtschaft. Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands: „Traditionell ist der 23. Dezember der stärkste Einkaufstag des Jahres. Das wird heuer durch den Kalendereffekt nochmals verstärkt – schließlich ist es heuer ein Fenstertag.“
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