Rapid trifft heute zum Abschluss der Ligaphase in der Conference League auf den FC Kopenhagen. Ein „Finale“ am letzten Spieltag im Dezember – für Rapid ist das nicht neu, das kennt man aus der Europa League.
Zweimal (1:3 in Kiew 2013, 2:2 gegen Molde 2020) ging’s schief, zweimal gelang der Aufstieg: 2021 durfte Grün-Weiß dank eines 1:0 in Genk in der Conference League überwintern. In Erinnerung blieb aber vor allem das 1:0 im Hütteldorfer Hexenkessel gegen die Glasgow Rangers 2018.
So eine Gänsehaut-Atmosphäre ist auch heute garantiert, über 23.000 Tickets sind weg. Diesmal droht Rapid kein Aus, stattdessen hat man die Chance, erstmals seit 1997/98 in ein europäisches Achtelfinale einzuziehen. Gleichbedeutend mit weiteren 1,6 Millionen Euro an UEFA-Prämien.
„... dann haben wir es uns auch nicht verdient“
Doch für die Top 8 braucht man auch bei einem Heimsieg heute Schützenhilfe (siehe Tabelle unten), etwa von Astana bei APOEL Nikosia. Stichwort Tordifferenz. Die Shamrock Rovers werden ja wohl nicht bei Chelsea gewinnen. Ob sich Trainer Robert Klauß über die Zwischenstände in den anderen Arenen informieren lässt, bleibt offen: „Ich gehe davon aus, dass uns ein Sieg reicht. Und wenn nicht, dann haben wir es uns auch nicht verdient.“
Österreich nur noch auf Rang 13
Übrigens: In der Fünf-Jahres-Wertung der UEFA ist Österreich vorerst auf Rang 13 abgestürzt. Da wäre es nicht schlecht, wenn auch der LASK zum Abschied heute zumindest gegen Reykjavík punktet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.