Lilli Paasikivi, Neo-Intendantin der Bregenzer Festspiele, spricht im großen „Krone“-Interview über Weihnachten, ihr Ankommen in Vorarlberg, die glücklichen Finnen und den Begriff „Sisu“.
„Krone“: Die Übernahme der Intendanz der Bregenzer Festspiele war ein Schritt ins Ausland, ein Stück weit ins Ungewisse. Wie war die Landung?
Lilli Paasikivi: Ich bin von allen in Bregenz sehr herzlich aufgenommen worden. Natürlich war es für mich persönlich ein großer Schritt, mein Zuhause und meine Familie zu verlassen und in ein neues Land mit einer anderen Kultur zu ziehen. Ein solcher Neuanfang erfordert viele praktische Vorkehrungen, aber ich bin zuversichtlich, dass sich alles nach und nach einspielen wird. Die Arbeit selbst ist mir sehr vertraut. In meiner vorherigen Position als künstlerische Direktorin der Finnischen Nationaloper habe ich bereits viele Programme und Opernsaisonen kuratiert. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung – genau das ist es, was mich in meinem Leben antreibt. Ich bin überzeugt, dass ich gemeinsam mit dem Team der Bregenzer Festspiele dem zukünftigen Publikum großartige Inhalte bieten werde.
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